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Kolpingsfamilie

Gersthofen

Portrait Adolf Kolping
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90 Jahre Kolpingsfamilie Gersthofen

veröffentlicht am

90 Jahre Kolpingsfamilie Gersthofen

Jahreshauptversammlung – Gottesdienst – Zukunfts-Dialog

Nach dem Jahresrückblick der Vorsitzenden Patricia Steiner über das umfangreiche Programm sahen die Mitglieder der Kolpingsfamilie Gersthofen dazu eine Bilderschau. In diesem Jahr gab es drei Jubiläen: 40 Jahre besteht der Kinderspielplatz an der Kapellenstraße – dazu übergab sie an die Stadt Gersthofen einen offenen Bücherschrank in Form einer ehemaligen Telefonzelle mit Kinderbildern zum Thema Lesen beklebt. Am 30. Oktober versammelte sich eine große Schar bei strahlendem Herbst-Sonnenschein am 30-jährigen Feldkreuz am Unteren Auweg. Und mit der Mitgliederversammlung am Samstag, 2. Dezember und dem Festakt am Sonntag danach feierte die Kolpingsfamilie Gersthofen ihr 90-jähriges Bestehen.

Die Rückschau auf umfangreiche Aktivitäten der Frauengruppe, Jungen Familien, Senioren sowie der gesamten Kolpingsfamilie lagen als schriftliche Berichte vor.

Bei einer Gedenkminute gedachte die Versammlung der im Jahr 2018 gestorbenen Mitglieder Rudolf Bichlmeier, Georg Nowak, Maria Weiß, Maria Birling, Margaretha Schwab, Manfred Zirngibl, Gerfried Rieger und Josefa Habesreiter.

Einen Höhepunkt jeder Jahreshauptversammlung bilden die Neuaufnahmen: Als neue Mitglieder begrüßte die Kolpingsfamilie Gersthofen: Dirr Elfriede und Ekkehard, Mayer Herbert, Pallmann Stefanie und Markus mit Amelie und Clara sowie Plabst Cornelia und Wilko mit Rafael und als Jüngste mit 11 Monaten Leonie Schröder.

In diesem Jahr gab es viele Mitglieder zu ehren für 25 Jahre: Hauptmann Maria, Kiermayer Gerlinde, Schneider Johanna, Wiedemann Marianne. 40 Jahre Mitglied sind: Fath Erwin, Königsdorfer Hermann, Mühlbauer Rosi, Reithmeir Albert.

50 Jahre bei der Gersthofener Kolpingsfamilie sind: Lauter Werner, Schneider Karl, Schwab Josef, Steiner Walter, Wagner Karl-Heinz, Wittmann Eugen. Und für 60 Jahre wurden geehrt: Jakob Karl, Kirchgeßner Hermann, Schumacher Sebastian, Wörle Erich.

Ein kalt-warmes Büffet bescherte den Mitgiedern ein leckeres Abendessen samt Nachspeise
oder Käse. Ein Novum zum Jubiläum: ?Die Bar ist eröffnet?: Die Jugendlichen kredenzten an der ?Bar? gekühlte Coctails mit und ohne Alkohol.

Der Zauberer Udini (Konstantin Hillebrand) und seine Assistenten Hinze (Moritz Lamprecht) und Kunze (Kilian Hillebrand) luden zu Aufmerksamkeit ein bei dem Trick mit drei farbigen Tüchern und dem schwebenden Assistenten.

Tag zwei der Jubiläums-Feiern am Sonntag, 2. Dezember 2017:

Die Chöre von St. Jakobus und Maria Königin des Friedens – mit dabei sind einige Kolping-Mitglieder – sangen während des Gottesdienstes in der Pfarrkirche St. Jakobus. Stadtpfarrer Ralf Gössl hob in seiner Predigt zum ersten Advent und dem Jubiläum der Kolpingsfamilie Gersthofen hervor, dass diese viele und wichtige Aufgaben für die Pfarreiengemeinschaft übernimmt: Im Wesentlichen das Pfarrfest, die Grünanlagenpflege. ?Bei Kolping wird eine lebendige Gemeinschaft in vielen Aktivitäten gelebt. Sie ist ein verlässlicher Partner.?, so Ralf Gössl. Aus Sicht der Kirche verwies er auf die Aktion zu 55 Jahre Kreuz auf der Mädelegabel, die Adolph-Kolping-Kapelle sowie das Feldkreuz. Zum Abschluss sangen alle das ?Kolping-Lied?.

Nach dem Gottesdienst ging es nahtlos über in den wichtigsten Part beim Jubiläum: Den Festakt im Pfarrzentrum Oskar-Romero. Nach der Begrüßung stellte die Vorsitzende Patricia Steiner die Frage: ?Was würde Adolph Kolping zu einer weiblichen Vorsitzenden heute sagen …?? Grußworte sprachen vom Diözesanverband Rosie Gonizianer sowie die Vorsitzende des Bezirksverbandes Christl Reinsch: Sie hob die Besonderheit der drittgrößten Kolpingsfamilie Gersthofen in Bayern hervor, erinnerte an die ?legendären Tanzabende? im Bezirk Augsburg-Nord. Einen Scheck über 150 Euro für die Kinderarbeit überreichte Bürgermeister Michael Wörle als Geschenk. Der Bücherschrank am Kinderspielplatz der Kapellenstraße ist der erste in Gersthofen. ?Kolping ist und lebt Familie. Sie sind fester Bestandteil in Gersthofen?, so das Lob Wörles. ?Kolpingsmitglieder stellten schon einmal die Mehrheit im Gersthofener Stadtrat?, soufflierte Patricia Steiner. Der evanglische Pfarrer Dieter Schinke überbrachte herzliche Glückwünsche zum Jubiläum.

Der Höhepunkt des Jubiläums folgte im Dialog ?90 Jahre Kolping und morgen …?? zwischen Vorsitzender Patricia Steiner und Erwin Fath, dem stellvertretenden Landesvorsitzenden des Kolpingwerkes Bayern, der selbst schon Vorsitzender der Kolpingsfamilie Gersthofen war. Neben einer Rückschau auf herausragende Ereignisse wie unter anderem die Fahnenweihe 1929, die Kolpingsfamilie Gersthofen vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg, das Ansteigen der Mitgliederzahl und viel Gemeinsamkeit bei zahlreichen Projekten. Erwin Fath veranschaulichte Informationen in Folien an der Leinwand. Fazit: Das Miteinander ist zu pflegen, viel ist zu tun in der Zukunft.

Provokant stellte Steiner die Frage: ?Gibt es unsere Kolpingsfamilie Gersthofen in zwanzig Jahren noch??. Erwin Fath und Rosi Gonizianer wiesen auf die künftige Arbeit und Gestaltung im Zukunftsprozess Kolping ?upgrade? in allen Kolpingsfamilien hin. Dessen Ergebnisse sollen bis 2020 in Beschlüssen der Bundesversammlung eingehen.

Den Abschluss bildete das ?alte? Kolpinglied – gesungen von Franz Brandmeyr, Erwin Fath, Lukas Kiermeyr, Alfred Steiner – begleitet von Ina Neis auf der Gitarre.