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Kolpingsfamilie

Gersthofen

Portrait Adolf Kolping
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Jahreshauptversammlung 2015

veröffentlicht am

db) In ihrem Bericht erinnerte Vorsitzende Patricia Steiner an den Tod von Adolph Kolping am 4. Dezember 1865, also vor 150 Jahren. Er war der Gründer des Kolpingwerkes, das in Deutschland 2.700 Kolpingsfamilien mit 277.000 Mitgliedern umfasst. Ein Drittel davon sind Frauen.

Die Verantwortlichen des Kolpingwerkes Deutschland veranstalteten zu diesem Gedenken einen großen Kolpingtag in Köln. Im September diesen Jahres nahmen 15.000 Mitglieder teil und beschäftigten sich unter anderem mit Familienpolitik ?Kolping, Anwalt der Familie? und ?Kolping Heimat für Menschen aller Lebensformen?. Fairer Handel und kritischer Konsum, Sterbehilfe, Prä-Implantations-Diagnostik standen als Themen ebenso zur Debatte.

Die Arbeitswelt und junge Menschen veranlassten Adolph Kolping zur Gründung des Gesellenvereines am 6.5.1849 in Köln. Schon damals fragte sich Kolping ?Welche Arbeitsbedingungen finden die Menschen vor?? und ?Wie sorge ich für junge Gesellen??. ?In Augsburg gibt das Kolping Bildungswerk Hilfestellung für berufliche Ausbildung und bietet in Jugendwohnheimen Unterkunft und Gemeinschaft?, betonte Patricia Steiner und fuhr fort ?Das Kolpingwerk zählt zu den großen Sozialwerken der Katholischen Kirche?.

Alle Besucher des Kolpingtages in Köln erhielten nach dem Musical ?Kolpings Traum? einen Taschenspiegel mit der Aufschrift ?Schenkt der Mensch ein menschliches Gesicht?. Dazu schrieb der Bundespräses Josef Holtkotte: ?Der Spiegel kann ein zweideutiges Symbol sein. Einerseits kann er ein Zeichen für Eitelkeit und Selbstverliebtheit sein, andererseits ist er ein Zeichen für Klarheit und Wahrheit. Jemandem einen Spiegel vorhalten, bedeutet, ihn zur Selbsterkenntnis zu bringen. zur richtigen Sichtweise auf sich selbst. Er soll entdecken, was ihn wirklich ausmacht, wofür er steht. Was ist mir wichtig? Wofür stehe ich??

Die Kolping-Vorsitzende Patricia Steiner knüpfte an: ?Der Spiegel soll uns ein Symbol sein, dass uns der richtige Blick nicht verloren geht, damit wir weiter sehen, mehr sehen und tiefer sehen. Genau dieses Mehr-Sehen, Tiefer-Sehen war die Stärke von Adolph Kolping. Ein Kolping-Zitat zeigt, wie aktuell er war und ist: ?Die Zeit ist wahrlich nicht dazu angetan, die Hände in den Schoß zu legen und dem schrecklich sich entwickelnden Schauspiele der neuen, politischen Weltgeschichte mutlos und tatlos zuzuschauen, mit der feigen Ausrede, es nutze alles Kämpfen und Ringen doch nichts, unsere Gegner seien übermächtig und was kommen solle, lasse sich doch nicht abwenden?. 

Dies ergänzte Steiner ?Wir haben eine christliche Bürgerpflicht, zu deren Erfüllung jeder in seiner Art heute mehr als je aufgefordert ist. Es stehen die heiligsten Güter der Menschheit auf dem Spiel, da darf man nicht tatenlos zusehen.?

Die Jahresrückblicke der Abteilungen lagen in schriftlicher Form für die Mitglieder bereit.

Nauaufnahmen: Marion und Stefan Buck, Sandra und Harald Meitinger, Claudia und Andreas Riechert, Rosemarie Telgenkämper.

Ehrungen: 60 Jahre: Brandmeyr Franz, Rehberger Heinz. 50 Jahre: Krauß Heinz, Steiner Hermann. 25 Jahre: Brandmeyr-Rieker Anja, Mayer Rosa, Schwab Margaretha, Brandmeyr Stefan, Kapfer Bernhard, Mayer Johann

Bei der Vorstandswahl wurden Patricia Steiner als Vorsitzende und Barbara Lamprecht als ihre Stellvertreterin bestätigt, ebenso Christian Bauer als Geistlicher Leiter. Schriftführerin bleibt in bewährter Weise Klara Simon. Für die Kassenarbeit trat Gabriele Hillebrand nicht mehr an. Gewählt wurde Monika Hofmann als Nachfolgerin. Neu hinzu kommen Daniela Holzapfel als Beauftragte für Jugendarbeit, sowie Sandra Schröder, die 2013 einen neuen Familienkreis mit Kleinkindern gründete. Wieder gewählt wurden Rosemarie Eichele, Barbara Franz, Anja Motzkus, Dagmar Benz. Beiräte sind künftig Karl Eisensteger, Gabriele Hillebrand, Philipp Rogg, Werner Simon, Rudi Straub und neu Heinz Schaaf. Verabschiedet wurden Ute Schneider und Martina Zeller, die nicht mehr kandidierten. Revisoren bleiben Sebastian Schumacher und Ina Neis.