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Kolpingsfamilie

Gersthofen

Portrait Adolf Kolping
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Kolpingsfamilie informiert sich in der Wachau

veröffentlicht am

db)  Seit fünf Jahren unternahm die Kolpingsfamilie Gersthofen keine Bildungsreise. Doch der Vorschlag der Vorsitzenden Patricia Steiner wurde durch die Ausarbeitung von Wolfgang Franz mit Reiseunternehmen Hedorfer Wirklichkeit. Und so bereisten 40 Kolpingsmitglieder das Unesco-Weltkulturerbe Wachau mit der bezaubernden Flusslandschaft. Nach dem Rundgang in Passau führte die Route entlang der Donau, umrahmt von Wanderpfaden und Weinhängen, teils in Steillagen. Die Stadtführung in Linz zeigte den 20.000 Menschen fassenden gotischen Neuen Dom/Mariendom als größte Kirche Österreichs. An einer Konditorei sahen sie Linzer Torte im Schaufenster, zum Einkauf gab es leider keine Zeit. ?Im Bus hörten wir vom Rezept dieser Leckerei, nun stehen wir davor und dürfen die Linzer Torte nur ansehen?, bemerkten einige Mitglieder. Das Linzer Landhaus mit den drei Arkaden-Geschossen und dem Planetenbrunnen beherbergt den Landtag und die Landesregierung. Neben der Donau verlief von 1834 bis 1959 die Trasse der Pferde-Eisenbahn.

Beim Rundgang durch das über 1000 Jahre alte, reizvolle Dürnstein überragte der blaue Turm des Augustiner-Stiftes den Anblick.

Durch das Waldviertel fuhren sie bei Sonnenschein am nächsten Tag. Patricia Steiner verlas als Einstimmung auf den Tag die Geschichte vom ?Apfel und Erdapfel?. Die gotische Kirche des Zisterzienser-Stiftes Zwettl wurde später barockisiert. Den Kreuzgang, die außerordentliche Bibliothek, das Dormitorium erläuterte ausführlich eine Führerin. Körperliche Stärkung wurde im Stifts-Restaurant kredenzt. Danach schlenderten die Kolpingsmitglieder durch die Terrassengärten Zwettl. Vorbei an Kürbisfeldern gelangten sie zur kubusförmigen Weinerlebniswelt Loisium und dem modernem, mystischem Museum, erbaut vom New Yorker Architekt Steven Holl, umgeben von Weingärten. Ein Rundgang durch das malerische Straß im Straßertal mit dem Übernachtungshotel rundete den eindrucksvollen Tag ab.

Eine Donau-Flussfahrt am letzten Tag bei Wolken bot ab Krems zum Stift Melk nach der Geschichte der ?sieben Weltwunder?, verlesen von Patricia Steiner, die landschaftliche Vielfalt der Wachau mit Sandstränden, schroffen Bergstücken, hübschen Orten, Weinanbau, buntem Herbstlaub. Der Rundgang auf dem Stifts-Areal und durch die Gärten rundete die dreitägige Fahrt ab. ?Gibt es ein Leben nach dem Tod – Fragen eines Zwillingspaares während der Schwangerschaft? hörten die Kolpingsmitglieder beim Heimweg von Patricia Steiner. ?Das gemeinschaftliche, gelungene Reise-Erlebnis wollen wir gerne mit einer neuen Reise wiederholen?, kündigten Reiseleiter Wolfgang Franz und Patricia Steiner an. Einen Reiserückblick dürfen wir uns im Frühjahr freuen.