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Kolpingsfamilie

Gersthofen

Portrait Adolf Kolping
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50 Jahre Gipfelkreuz auf der Mädelegabel

veröffentlicht am

Am 13 August 1961 errichteten 40 Mitglieder der KF Gersthofen das Gipfelkreuz mit der Aufschrift “Im Kreuz ist Heil” auf der 2.645m hohen Mädelegabel im Allgäu. Dass am selben Tage in Berlin die “Mauer” errichtet wurde, erfuhren sie erst nach ihrer Rückkehr wieder daheim.
Am 13. August 2011 feierten nun 46 Mitglieder und Freunde der KF Gersthofen auf der Mädelegabel das 50jährige Bestehen dieses Kreuzes. Vor der im Sonnenlicht strahlenden Bergkulisse zelebrierte der Diözesanpräses des Kolpingwerkes Augsburg, Alois Zeller, eine Bergmesse im “Mädelejoch” unterhalb des Gipfelkreuzes. Im Mittelpunkt seiner Betrachtungen stand dabei die Bedeutung des Kreuzes für die Christen. Dabei erinnerte er daran, dass für die Christen nicht der Weg das Ziel sei, sondern dass der Christ immer auf dem Weg zum Ziel sei. Mit diesem Gottesdienst bedankte sich die Kolpingsfamilie bei Gott für dessen Schutz und hilfreiche Begleitung in all den Jahren. In dem sehr persönlich gestalteten Gottesdienst erinnerten sich die Teilnehmer auch an die 3 Bergfreunde der KF Gersthofen, die 1961 mithalfen, das Kreuz zu errichten, aber heute nicht mehr unter uns leben. Musikalisch umrahmten Ina Neis, Phillip Rogg und einige Mitglieder des Kirchenchores Maria, Königin des Friedens, den Gottesdienst. Im Anschluss an den Dankgottesdienst erklammen die Teilnehmer den Gipfel, um am Gipfelkreuz nochmals in einem kurzen Gebet Gott zu danken. Interessiert zeigten sie sich auch am  guten Zustand des Eichenkreuzes. Besonders berührt von diesem Ereignis und diesem Tag war der im Jahre 1961 amtierende Senior der KF Gersthofen, Alfred Steiner. Er leitete damals die Aufstellung des Kreuzes. Heute ist er dankbar, nochmals an diesem Ort sein zu können und zu dürfen.
Nach der Rückkehr zur Kemptener Hütte klang der Tag bei einem freundschaftlichen Hüttenabend aus.
Wie die Hinfahrt nach Oberstdorf erfolgte auch die Rückfahrt nach Gersthofen mit dem Omnibus. Der Vorsitzende der KF Gersthofen, Walter Steiner, bedankte sich mit herzlichen Worten für die schönen Tage, die Kameradschaft, die Hilfsbereitschaft und die große Disziplin der Teilnehmer. Diese Eigenschaften waren es, die für den eindrucksvollen Ablauf verantwortlich waren. Er drückte seine Hoffnung aus, dass auch die zukünftigen Generationen sich dieses Kreuzes erinnerten und dieses Kreuz nicht nur pflegen, sondern in christlichem Verständnis schätzen und schützen. Begründet war seine Zuversicht auch darin, dass Manuel Bschorr als jüngster Teilnehmer an dieser Jubiläumsveranstaltung gerade mal 6 Jahre alt war.  Ulrich Kapfer mit  77 Jahren begrenzte die Altersskala nach oben! 
In Dankbarkeit nahmen die Teilnehmer viele gute und schöne Eindrücke mit nach Hause. Im Rahmen eines Rückblicks werden sie auch die Mitglieder, die nicht dabei sein konnten, an diesen Eindrücken teilhaben lassen. Der tiefste Eindruck aber war: Heute, nach 50 Jahren steht das Gipfelkreuz der KF Gersthofen auf der Mädelgabel immer noch, die “Berliner Mauer” aber ist vor über 20 Jahren gefallen. “Gott sei Dank”!
(ef)
 

Ansprechperson

Patricia Steiner

p.r.steiner@t-online.de

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