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Akupunktur als alternative Heilmethode

veröffentlicht am

Akupunktur als alternative Heilmethode

Kolpingfamilie Gersthofen informiert

(db) Für die Themenvielfalt ist die Kolpingfamilie Gersthofen bekannt: Nun erhielten die Mitglieder Informationen aus erster Hand von Dr. Claudia Zirngibl über Akupunktur, eine wichtige Säule der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Bereits 10.000 vor Chr. bemerkten Chinesen, dass die Einwirkung spitzer Gegenstände auf die Haut Beschwerden lindern kann. Erst im 17 .Jh. wurde in Europa die Akupunktur entdeckt und findet seit ca. 1950 zunehmende Akzeptanz. Ihr hauptsächlicher Vorteil liegt in einer wirkungsvollen Behandlung, die weitgehend frei von Nebenwirkungen ist. Auch bei langer Anwendung gibt es keinerlei schädliche Spätfolgen. Dr. Claudia Zirngibl informiert: ?Im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Internationale Expertenkommission mehr als 40 Krankheitsbilder erfasst, bei denen Akupunktur Erfolg verspricht ? darunter Allergien, Heuschnupfen, rheumatische Beschwerden, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Organerkrankungen und viele Schmerzerkrankungen, beispielsweise vom Bewegungsapparat ausgehend. Vielen Menschen wurde damit bereits geholfen?.

Akupunktur kann verbessern, was gestört ist, kann aber nicht reparieren, was zerstört ist, so lautet der Leitsatz.

 Dr. Zirngibl informiert ?den gesamten Körper durchzieht ein dichtes Netzwerk von zwölf Meridianen (Leitbahnen), jeweils 4 dieser Meridiane werden zu einem Umlauf zusammengefasst. Durch diese Meridiane fließt nach altchinesischer Meinung das Qi (die Lebensenergie) mit all seiner Energie und Lebenskraft. Das Qi ist die Kraft, die Leben schafft. Denn wo das Qi fließt, gibt es keinen Schmerz.?

Durch die Reizung von bestimmten Akupunktur-Punkten auf den Meridianen kann ein gestörtes Qi wieder zum Fließen gebracht werden, wodurch eine schmerzlindernde, abschwellende, durchblutungsfördernde oder psychisch ausgleichende Wirkung erzielt wird.

Akupunktur steht in engem Zusammenhang mit dem Konzept von Yin und Yang, das in allen Dingen und Wesen eine innewohnende Polarität sieht (hell ? dunkel, männlich ? weiblich, kalt ? warm). Ein dynamisches Gleichgewicht von Yin und Yang stellt den idealen Gesundheitszustand dar. Akupunktur kann den Energiefluss regulieren. Störungen im Körperinneren können gelindert oder beseitigt werden, ein Zuwenig oder Zuviel von Yin oder Yang kommt wieder ins Gleichgewicht.

?Durchführen kann man Akupunktur am ganzen Körper?, so Dr. Zirngibl ?Neben der Körperakupunktur gibt es noch weitere Mikro-Akupunkt-Systeme wie z.B. die Ohrakupunktur.? Aus ihrer Erfahrung erläutert sie den Einsatz und Wirkmechnismus an einem Körpermodell und führt die drei Umläufe, die jeweils bestimmte Organe betreffen, vor. ?Ziel einer erfolgreichen Akupunktur ist die Herstellung der Harmonie von Körper und Geist? beendete Dr. Claudia Zirngibl ihren interessanten Vortrag.

Lang anhaltender Applaus der staunenden Mitglieder der Kolpingfamilie Gersthofen und Dankesworte der Vorstandsmitglieder Rosi Eichele und Anja Motzkus schlossen den offiziellen Teil ab, dem eine angeregte Diskussion und vielseitiger Meinungsaustausch folgte.

Ansprechperson

Patricia Steiner

p.r.steiner@t-online.de

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