Zum Inhalt
Kolping Logo

Kolpingsfamilie

Friedenfels

Portrait Adolf Kolping
Schmuckelement Kurve oben Schmuckelement Kurve oben

Rückblick

Rückblick 2025

Nachrufe


Spendenempfang am 11. Dezember 2025

Mit großer Freude durften wir eine Zuwendung der Raiffeisenbank Oberpfalz NordWest eG entgegennehmen. Die Bank hat im Rahmen der Ausschüttung des Reinertrags aus dem Gewinnsparen erneut Mittel für gemeinnützige und soziale Projekte bereitgestellt – und dabei auch unsere Gemeinschaft berücksichtigt. Neben dem Sparen und Gewinnen sei dieser Zuschuss der soziale Aspekt des Gewinnsparens.
Unser Vorsitzender Reiner Gärtner erhielt die Zuwendung gemeinsam mit weiteren Vertretern unterschiedlicher Vereine und Institutionen in den Geschäftsräumen der Bank in Erbendorf. Die Übergabe erfolgte durch Vorstandssprecher Joachim Geyer, Geschäftsstellenleiter Hans Dumler und Kundenberaterin Rita Kunz. Herr Geyer begrüßte die anwesenden Gäste und dankte für das tägliche Engagement in ihren Vereinen und Einrichtungen.
Wir freuen uns sehr über den „Geldsegen“ und sagen von Herzen „Vergelt’s Gott“. Die erhaltene Spende wird als Zuschuss für unser Familienwochenende in Lambach eingesetzt.


Nikolausaktion am 05. und 06. Dezember 2025

Wie schon in den vergangenen Jahren durften wir bei unserer Nikolausaktion wieder zahlreiche Familien besuchen. Am 5. und 6. Dezember machten sich Nikolaus und Knecht Ruprecht auf den Weg durch Friedenfels und die Ortsteile, um Kindern eine Freude zu bereiten und den alten Brauch lebendig zu halten.
Insgesamt standen heuer 18 Stationen auf dem Plan, bei denen fast 50 Kinder persönlich begrüßt wurden. Für die jungen Besuchten war der Kontakt mit dem Nikolaus ein besonderes Erlebnis: Mit einfühlsamen Worten und einer verständlichen Botschaft erinnerte er daran, wie wichtig Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und gelebte Nächstenliebe sind. Kleine Beispiele aus dem Alltag halfen den Kindern, diese Werte nachvollziehbar und greifbar zu machen. Wertschätzung und Lob hatten dabei immer Vorrang, ergänzt durch freundliche Hinweise, wo man sich noch ein bisschen verbessern kann.
Knecht Ruprecht war wie gewohnt als ruhiger Begleiter mit dabei. Seine Aufgabe bestand vor allem darin, den schweren Gabensack zu tragen und den Nikolaus zu unterstützen, ohne dabei im Vordergrund zu stehen oder die Kinder zu verunsichern.
Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ gilt allen Eltern und Großeltern für ihre Spenden sowie den engagierten Helfern: Nora Düning (Organisation), Reiner Gärtner (Fahrdienst), Christian Schraml (Nikolaus) und Linus Kaßeckert (Knecht Ruprecht) als auch Adrian Käß (Nikolaus) und Christina Schraml (Knecht Ruprecht).


Kolpinggedenktag am 29. November 2025

Die Feier des diesjährigen Kolpinggedenktages begann mit einem Gottesdienst zum Gedächtnis für die verstorbenen Präsides und Mitglieder unserer Kolpingsfamilie in der Pfarrkirche „Maria Immaculata“ – musikalisch eindrucksvoll gestaltet vom Friedenfelser Frauenchor unter der Leitung von Cilli Wittmann.
Pfarrvikar Pater Joseph stellte in seiner Predigt einen Gedanken des Hl. Franz von Sales in den Mittelpunkt: „Hoffnung statt Furcht!“ Die Adventszeit, so betonte er, lade dazu ein, Gottes Nähe bewusster wahrzunehmen, auf sein Wort zu hören und die Zeichen der Hoffnung – Kreuz, gelebte Nächstenliebe und Freude – konkret werden zu lassen.
Im Anschluss versammelten wir uns im Vereinslokal „Goldener Engel“. Vorsitzender Reiner Gärtner dankte allen Mitwirkenden des Gottesdienstes sowie dem Vorbereitungsteam und erinnerte an den Mut Adolph Kolpings, der mit dem Leitwort „Taten statt Worte“ bis heute Orientierung gebe. „Trotz wirtschaftlicher Sorgen, politischer Umbrüche sowie Krieg und Gewalt an vielen Orten dieser Welt bleibt jeder Einzelne gefordert, Hoffnung zu schenken und Verantwortung zu übernehmen“, so Gärtner. Und weiter: „Die Kolpingsfamilie Friedenfels tut dies seit Jahrzehnten durch gelebte Gemeinschaft, soziales Engagement, Glaubenspflege, die Bewahrung von Traditionen und einem Miteinander, das spürbar lebendig ist.“
Ein Höhepunkt des Abends war die feierliche Einführung von Pater Joseph als neuem Präses unserer Kolpingsfamilie. Sichtlich erfreut nahm er die von der 2. Vorsitzenden Barbara Kaßeckert überreichten Ernennungsurkunde entgegen.
Zudem gaben Elisabeth Mühlbauer für den Katholischen Mütterverein und Reiner Gärtner für die Kolpingsfamilie bekannt, dass die in diesem Jahr im Rahmen der KEB-Vortragsreihe gesammelten Spenden gemeinsam sozialen Projekten und gemeinnützigen Einrichtungen zugute kommen.
Mit Worten des Dankes, dem gemeinsamen Singen des Kolpingliedes und einem gemütlichen Beisammensein in adventlicher Atmosphäre klang der Kolpinggedenktag aus.


Bezirks-Generalversammlung am 12. November 2025

Der Generalversammlung des Kolping-Bezirks Tirschenreuth voraus ging ein Gottesdienst in der Pankratiuskirche in Falkenberg, den Bezirkspräses Pfarrer Martin Besold zum Gedenken an Diözesan-Ehrenpräses Harald Scharf sowie die verstorbenen Präsides und Mitglieder des Bezirksverbandes zelebrierte.
Bei der anschließenden Versammlung im „Lindner-Saal“ wurden alle Vorstandsmitglieder wie folgt bestätigt:
– Bezirksvorsitzende: Martina Mark (KF Falkenberg)
– Bezirkskassier: Markus Fichtner (KF Bärnau)
– Bezirksschriftführerin: Angela Protschky (KF Immenreuth)
– Kassenprüfer: Christine Kick (KF Falkenberg) und Werner Hahn (KF Waldsassen)
Das Gruppenfoto zeigt die wiedergewählte Vorstandschaft, die mit „Gottvertrauen“ ihre Arbeit fortsetzt.


Vortrag am 21. Oktober 2025

Im Gasthof „Goldener Engel“ hielt Adrian Käß aus Friedenfels einen beeindruckenden Vortrag mit dem Thema „Hope – Speranza – Hoffnung“ über Papst Franziskus und das Heilige Jahr 2025.
Der junge Referent ist ein ausgewiesener Kenner der „Ewigen Stadt“ und des Vatikanstaates. Seit seinem 16. Lebensjahr reiste er mehrfach dorthin und ließ sein Wissen auf anschauliche Weise in den Abend einfließen. Bemerkenswert: Käß verzichtete bewusst auf klassische Bilder. Stattdessen projizierte er ausgewählte Daten und Fakten sowie Zitate in Deutsch, Italienisch oder Latein auf die Leinwand und schuf so „Bilder im Kopf“ der Zuhörer. Der lange Applaus am Ende zeigte, wie gut dieses Konzept aufging.
Inhaltlich widmete sich der Vortrag zunächst der Lebensgeschichte von Jorge Mario Bergoglio. Der aus Argentinien stammende Jesuit war unter anderem Provinzial seines Ordens, Erzbischof von Buenos Aires und wurde 2001 zum Kardinal ernannt. Am 13. März 2013 wählten ihn die Kardinäle zum Papst – als ersten Südamerikaner, ersten Jesuiten und als jemanden, den Franziskus selbst einmal als „vom Ende der Welt“ kommend bezeichnete. Adrian Käß stellte heraus, dass bereits die Wahl des Namens „Franziskus“ Programm war: Die Hinwendung zu Armen, Ausgegrenzten und zu den Herausforderungen der gesamten Schöpfung sollte zum Markenzeichen dieses Pontifikats werden. Franziskus setzte starke Akzente bei Fragen der Gerechtigkeit, der Migration, der Solidarität und der Verantwortung gegenüber Mensch und Natur. Beispiele dafür sind die Enzykliken „Laudato si“ über eine ganzheitliche Ökologie und „Fratelli tutti“ über Geschwisterlichkeit und soziale Freundschaft. Als prägendes Zeichen gilt auch der außergewöhnliche Segen „Urbi et Orbi“ am 27. März 2020 auf dem verwaisten Petersplatz während des Corona-Lockdowns.
Besonders eindrücklich war auch: Papst Franziskus sprach am Ostersonntag dieses Jahres auf dem Petersplatz – trotz angeschlagener Gesundheit – den Segen „Urbi et Orbi“. Einen Tag später, am 21. April 2025, verstarb Franziskus im Alter von 88 Jahren.
Zum Abschluss richtete der Referent den Blick auf das Heilige Jahr 2025, das unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ steht. Es lädt ein zu Aufbruch, Erneuerung und einem vertieften Glaubensweg.
Wir bedanken uns herzlich bei Adrian Käß für einen lebendigen, kenntnisreichen und inspirierenden Abend, der Mut macht, den Weg der Hoffnung aktiv mitzugehen.


Bezirksrosenkranz am 12. Oktober 2025

Wir nahmen mit fünf Personen an der Rosenkranzandacht des Kolping-Bezirksverbandes Tirschenreuth in der Pfarrkirche „Mariä Himmelfahrt“ in Erbendorf teil.
Zu Beginn zogen die Bannerabordnungen der KF aus dem Bezirksverband in die Kirche ein. Die Leitung der Andacht lag in den Händen von Pfarrer Martin Besold aus Erbendorf. Für die musikalische Gestaltung sorgte Heidi Panzer mit ihrer Gitarre; sie sprach zudem die Fürbitten. Im Mittelpunkt stand ein Friedensrosenkranz – eine besondere Form des Rosenkranzgebetes, bei der nicht die gewohnten Gesätze, sondern fünf Friedenssätze meditiert wurden. Jeder Abschnitt wurde durch einen biblischen Text eingeleitet, den Wenz Brenner, der erste Vorsitzende der KF Erbendorf, vortrug.
Die fünf Friedenssätze lauteten:
– Jesus, bei dessen Geburt Engel den Frieden verkündeten
– Jesus, der unsere Schritte auf den Weg des Friedens lenkt
– Jesus, der selig gepriesen hat, die Frieden stiften
– Jesus, der seine Jünger gesandt hat, den Frieden zu bringen
– Jesus, der uns seinen Frieden hinterlassen hat
Nach jeder Betrachtung folgte das Gebet eines Gesätzchens, das jeweils mit dem gemeinsam gesungenen „Ehre sei dem Vater“ abschloss.
Wir danken der KF Erbendorf für die würdevolle Gestaltung dieser eindrucksvollen Andacht.


Altkleidersammlung am 20. September 2025

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen haben wir auch heuer wieder unsere Altkleiderstraßensammlung im Gemeindegebiet von Friedenfels, Bärnhöhe und Voitenthan erfolgreich durchgeführt. Bei herrlichem Sonnenschein packten zahlreiche Helfer kräftig mit an und sammelten 2,5 Tonnen Kleider- und Schuhspenden ein.
Die Lage auf dem Alttextilmarkt bleibt jedoch angespannt. Seit rund zwei Jahren steckt der Markt in einer tiefen Krise. Gründe sind unter anderem die politische Lage in Osteuropa und Nordafrika, die Überschwemmung des Weltmarktes mit asiatischen Billigtextilien, die private Weitervermarktung gut erhaltener Kleidung über Online-Plattformen sowie die schlechte wirtschaftliche Lage, durch die weniger hochwertige Bekleidung gekauft wird. Viele Sammlungen mussten bereits eingestellt werden, weil die Kosten die Erlöse übersteigen. Dass die Aktion in Friedenfels dennoch stattfinden konnte, ist vor allem den umgesetzten Einsparmaßnahmen durch die Zusammenlegung der Sammelstellen sowie den langjährig bewährten Strukturen innerhalb des Kolpingwerks zu verdanken.

Umso mehr dankt die Vorstandschaft allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihrer Spendenbereitschaft den Erfolg der Sammlung ermöglicht haben. Gesammelt wurden neben Kleidung auch Woll- und Strickwaren, Kinder- und Babysachen, Haushalts- und Bettwäsche sowie Schuhe. Ein besonderer Dank gilt der Schlossbrauerei und der Gemeindeverwaltung Friedenfels für die kostenlose Bereitstellung der Sammelfahrzeuge sowie den freiwilligen Helfern Martin Bischof, Carsten und Matthias Klöble, Bernhard Schmidt, Alexander Schön, Lukas Schultes sowie Jakob und Johannes Schraml für ihren engagierten Einsatz.
Mit dem Erlös der Sammlung unterstützen wir wie gewohnt nationale und internationale soziale Projekte.


„Kolpingtag“ am 13. September 2025 in Falkenberg

Die KF Falkenberg hatte zu einem besonderen „Kolpingtag“ mit dem bayerischen Landespräses Christoph Wittmann aus München eingeladen. Unter dem Motto „Kolping – ein Netz das mich trägt! oder? standen Begegnung, Austausch und Gemeinschaft im Mittelpunkt.

Zum Auftakt trafen sich Vorstandsmitglieder aus Falkenberg und Friedenfels am Nachmittag im Pfarrheim bei Kaffee und Kuchen. Von unserer KF nahmen Nora Düning und Reiner Gärtner am Gesprächs- und Diskussionsnachmittag teil.
In großer Offenheit wurde über viele zentrale Fragen gesprochen, die Kolping heute bewegen:
– Wie erlebe ich den Wandel der Zeit?
– Warum bin ich bei Kolping?
– Welche „Nöte der Zeit“ sehen wir in unseren Orten und wie reagieren wir darauf?
Ein Wort Adolph Kolpings – „In der Gegenwart muss unser Wirken die Zukunft im Auge behalten“ – erwies sich dabei als Leitgedanke. Was würde Kolping heute sagen, tun und wo würde er anpacken? Welche Antworten geben wir selbst auf die Herausforderungen unserer Zeit?
Landespräses Christoph Wittmann bereicherte die Diskussion mit Beispielen aus seiner pastoralen Erfahrung und seinem Engagement im Kolpingwerk. Dabei wurde deutlich: Begeisterung und echtes Bekenntnis zum Werk Kolpings sind in den KF Falkenberg und Friedenfels lebendig.
Auch kritische Themen wie Bürokratie, Genderfragen, politische Stellungnahmen oder der Umgang mit sozialen Medien wurden nicht ausgespart, sondern offen diskutiert.

Am frühen Abend feierte dann Landespräses Wittmann den Vorabendgottesdienst in der Pfarrkirche „St. Pankratius“ als Hauptzelebrant, gemeinsam mit Pfarrer Martin Besold (Bezirkspräses) und Pfarrvikar Charles John (Präses der KF Falkenberg). Zahlreiche Bannerabordnungen der KF des Bezirks Tirschenreuth gaben dem Gottesdienst einen feierlichen Charakter. Barbara Kaßeckert trug das Bezirksbanner und Korbinian Weidner das Banner unserer KF.

Im Anschluss „lebte“ die Kolpinggemeinschaft beim geselligen Beisammensein im Gasthof „Goldener Stern“ weiter. Bei gutem Essen und diversen Kaltgetränken wurde der am Nachmittag begonnene Austausch an den einzelnen Tischen fortgeführt. Landespräses Wittmann zeigte sich dabei kontaktfreudig und suchte bewusst das Gespräch mit den Mitgliedern.

Der „Kolpingtag“ in Falkenberg hat eindrucksvoll gezeigt: Kolping ist ein Netz, das trägt. Entscheidend ist, lebendig und stark zu bleiben, die eigene Identität zu klären und im Miteinander vor Ort Kirche und Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Sowohl die KF Falkenberg als auch unsere KF Friedenfels sind dabei auf einem guten Weg; sichtbar in den vielfältigsten Aktionen und Veranstaltungen, die das Leben in Pfarrei und Gemeinde bereichern.


Ausflug an den Bodensee vom 05. - 07. September 2025


(Reisebericht von Lucia Schmidt / Fotos von Armin Seidel)

Der diesjährige Kolpingausflug führte 50 Mitglieder und Freunde mit unserem bewährten Busfahrer Gerwig in den Süden Baden-Württembergs zum Rheinfall bei Schaffhausen und an den Bodensee.

Nach dem nun schon zur Tradition gewordenen Frühstück mit Kaffee, Leberkäs-Semmeln und „Küchla“ ging die Fahrt zum Rheinfall bei Schaffhausen, dem größten Wasserfall Europas. Dort angekommen verzog sich gerade ein Gewitter mit einem letzten Donner und wir hatten dann bei herrlichem Sonnenschein aus unmittelbarer Nähe einen tollen Blick auf den gigantischen Wasserfall des Rheins.
Einige Mitglieder erlebten bei einer Rundfahrt durch das Rheinfallbecken in einem der traditionell gefertigten Schiffe hautnah die tosenden Wassermassen. Andere nutzten mit einem Boot die Überfahrt zum Schloss Laufen am Südufer und hatten dort von den Aussichts-Plattformen einen atemberaubenden Blick auf den mächtigen Wasserfall. Zum Glück wieder zurück im Bus überraschte uns erneut ein Gewitter mit Donner und heftigen Regen.
Im Hotel bei Tuttlingen erwartete uns bereits das Abendessen. Danach klang der Abend in geselliger Runde aus.

Am nächsten Tag war die Fahrt zur Insel Mainau angesagt. Bei schönstem Wetter konnte man die Blumeninsel mit herrlichen Blumenrabatten und -anlagen, Rosengarten, die Schlosskirche, das Schmetterlingshaus, die Italienische Treppe und die viele Jahrzehnte alten Baumbestände besichtigen.
Nach der Mittagspause fuhren wir zum Hafen nach Konstanz. Von dort ging es mit dem superschnellen Katamaran „Constanze“ über den Bodensee nach Friedrichshafen mit einmaligem Blick auf die Schweizer und Vorarlberger Berge.
Nach kurzer Kaffeepause führte uns die Fahrt nach Unteruhldingen zum ältesten archäologischen Freilichtmuseum.
Hier wird das Leben auf Pfahlbauten vor 3000 und vor 6000 Jahren mit original nachgebauten Häusern veranschaulicht = UNESCO-Weltkulturerbe.
Nach der Rückfahrt genossen wir wieder ein hervorragendes Abendessen und anschließend eine lustige gesellige Runde.

In der hl. Messe am Sonntag in St. Gallus in Tuttlingen wurde der verstorbenen Mitglieder unserer Kolpingsfamilie gedacht. Zum Schluss spendete uns der dortige Dekan Matthias Koschar noch den Reisesegen.
Anschließend fuhren wir nach Ulm, wo man schon von weitem das Ulmer Münster sehen konnte mit dem höchsten Kirchturm der Welt (161,53 m).
Bei einem Stadtrundgang wurde das Münster besichtigt und das schönste Stadtviertel mit Fachwerkhäusern am kleinen Flüsschen Blau, das sehenswerte Fischerviertel „Klein-Venedig“, erkundet. Dort findet man heute u.a. noch das „Schiefe Haus“, ein kleines Hotel erbaut im Jahr 1406, 1443 erweitert und gilt seit 1997 im Guinness-Buch der Rekorde als „Das schiefste Haus der Welt“.
Anschließend ging es über die Frankenhöhe und Nürnberg wieder zurück nach Hause. Die Fahrtteilnehmer waren alle von der sehr gut organisierten Fahrt begeistert und wollen nächstes Jahr wieder dabei sein.


Musikalischer Abend am 17. Juli 2025

Einen gemütlichen Abend erlebten die Gäste beim musikalischen Beisammensein im Gasthof „Goldener Engel“, zu dem wir gemeinsam mit dem Männergesangverein „Frohsinn“ Friedenfels und der „Stubnmusi“ eingeladen hatten. Aufgrund unbeständiger Wetterbedingungen fand die Veranstaltung nicht im Biergarten, sondern in der Veranda des Gasthauses statt; eine Entscheidung, die sich als echter Glücksgriff erwies: Dort kamen sowohl die Stimmen der Sänger als auch der Klang der Instrumente wunderbar zur Geltung.
Die 15 Sänger des Männergesangvereins unter der Leitung von Horst Straub präsentierten ein abwechslungsreiches Repertoire aus bekannten und weniger bekannten Liedern und begeisterten das Publikum mit ihrer Chormusik.
Dazwischen sorgte die „Stubnmusi“, bestehend aus Reinhard Schwarz (Akkordeon), Bernhard Schaumberger (Gitarre) und Karl Käß (Kontrabass), für traditionelle, stimmungsvolle Klänge. Das Trio überzeugte mit Spielfreude und musikalischem Feingefühl.
Geboten wurde ein harmonisches Zusammenspiel aus volkstümlicher Musik, nachdenklichen Tönen, modernen Einlagen und heiteren Momenten. Das Publikum lauschte nicht nur aufmerksam, sondern war auch eingeladen mitzusingen.
„Da kann kein Fernsehprogramm mithalten“, meinte ein Besucher begeistert. Und ein anderer ergänzte treffend: „Live ist einfach Life.“ Für ein Schmunzeln sorgte zudem Reinhard Schwarz, der augenzwinkernd anmerkte, dass man in der Veranda ganz nebenbei auch noch „von Mücken, die beim Musizieren im Freien schon stören können, verschont geblieben sei.“


Jubiläums-Bezirks-Wallfahrt am 06. Juli 2025

Bereits zum zehnten Mal machte sich der Kolping-Bezirksverband Tirschenreuth auf den Weg zur Wallfahrtskirche „Maria Hilf“ in Fuchsmühl.
Ausgangspunkt war die Kreuzbergkirche in Wiesau, wo Martina Mark (Falkenberg) die Teilnehmer begrüßte und sie mit nachdenklichen und lebensnahen Worten auf die Wallfahrt einstimmte.
Den gut 45-minütigen Weg – vorbei an Tirschnitz und Fürstenhof – bewältigten die Kolpinger und Gäste bei angenehmen Temperaturen betend und singend. Den geistlichen Teil übernahm Andreas Staufer (Falkenberg), der die Gruppe mit fester Stimme als Vorbeter begleitete. An der Spitze des Zuges wurde das Kolpingbanner des Bezirksverbandes abwechselnd von Andreas Kaßeckert und Wolfgang Schraml (beide Friedenfels) getragen.
In Fuchsmühl warteten bereits weitere Kolpinggeschwister, für die der Fußweg zu beschwerlich gewesen wäre.
Gemeinsam wurde die Gruppe von Pfarrer Joseph herzlich empfangen, gesegnet und zur Wallfahrtskirche geleitet. Dort wurde die Sonntagsmesse gefeiert, bevor man sich in die traditionelle „Gelobte Prozession“ einreihte, die seit dem Zweiten Weltkrieg jährlich fest zum kirchlichen Leben in Fuchsmühl gehört.
Vor dem Heimweg stärkten sich die Teilnehmer bei einer gemeinsamen Einkehr im Gasthof „Weissenstein“.
Als Erinnerung an das kleine Jubiläum erhielt jeder – ob Wallfahrer oder Gottesdienstbesucher – einen Rucksack mit dem Aufdruck „Pilger der Hoffnung“, dem Leitwort des „Heiligen Jahres 2025“.
Mit vielen Eindrücken und persönlichen Begegnungen im Gepäck machten sich die Kolpingfreunde schließlich wieder auf den Heimweg, dankbar für eine gelungene Jubiläumswallfahrt.


Johannisfeuer am 28. Juni 2025

Am Samstagabend stand mit dem Johannisfeuer auf dem Anwesen von Christian Grüner erneut ein echter Höhepunkt in unserem Veranstaltungskalender an. Und von der Vorbereitung bis zum Abschluss stimmte einfach alles: Herrliches Sommerwetter, ein stimmungsvoller Ablauf und zahlreiche gut gelaunte Besucher sorgten für ein wunderbares Fest.Unser Vorsitzender Reiner Gärtner begrüßte die Gäste und sprach allen Helfern und Unterstützern seinen herzlichen Dank aus. Ein besonderes Dankeschön galt der Freiwilligen Feuerwehr mit ihrer zweiten Kommandantin Claudia Zeitler für die zuverlässige Beaufsichtigung und Feuerwache.
Präses Pfarrer Joseph lud anschließend zum Gebet ein und segnete das Feuer. Für die Kinder war es ein ganz besonderer Moment, als sie – angeleitet von Andreas Kaßeckert – mit Fackeln den großen Holzstoß entzünden durften. Schon bald loderten hohe Flammen in den klaren Abendhimmel.
An den Verkaufsständen herrschte reger Betrieb. Wir versorgten die Gäste mit Bratwurst- und Knackersemmeln, Brezen und erfrischenden Getränken. Während die Kinder ausgelassen über die Wiese tobten und das Feuer bestaunten, genossen die Erwachsenen in geselliger Runde den Sommerabend an den Bierbänken.
Bis spät in die Nacht herrschte eine fröhliche und entspannte Atmosphäre. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ allen, die mit ihrer Zeit, ihrer Hilfe oder ihrem Besuch zum Gelingen dieses traditionsreichen Festes beigetragen haben.

Weitere Eindrücke: Siehe Bildergalerie…


Familienwochenende vom 20.06. bis 22.06.2025

Ein rundum gelungenes Familienwochenende erlebten 30 Friedenfelser im idyllisch gelegenen Kolping-Ferienhaus „Bayerischer Wald“ in Lambach im Lamer Winkel, am Fuße des Ossers.
Unter dem Motto „Gottes Spuren (neu) entdecken“ erwartete die Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm, das Glaubensimpulse, Naturerlebnisse und Gemeinschaft auf gelungene Weise verband.
Zwei abendliche geistliche Impulse am Freitag und Samstag luden dazu ein, Gottes Spuren bei sich selbst, im Alltag und in der Natur wahrzunehmen. Mit verschiedenen Methoden wie Spielen, Erzählungen, Rätseln, Liedern und Gebeten wurde das Thema familiengerecht und tiefgründig aufbereitet.
Nach der Anreise am Freitag klang der Abend – nach einem ersten spirituellen Impuls – in geselliger Runde auf der Terrasse aus, während die Kinder die zahlreichen Spielmöglichkeiten des Hauses – darunter Minigolfanlage, Turnhalle und das beliebte Piratenschiff – ausgiebig nutzten.
Der Samstag stand zur freien Gestaltung bereit. Während eine Gruppe zur „Osserwiese“ oder auf den „Kleinen Osser“ wanderte, brachen andere zu den „Rißlochwasserfällen“ bei Bodenmais auf oder genossen einfach den freien Tag. Auch das „Osserbad“ und das Kneipp-Tretbecken in Hausnähe boten willkommene Abkühlung bei hochsommerlichen Temperaturen.Am Abend fand erneut ein geistlicher Impuls statt, bevor der Tag gemütlich auf der Terrasse und anschließend im „Osserstüberl“ ausklang.
Ein würdiger Höhepunkt war der Sonntagsgottesdienst in der Hauskapelle, zelebriert von Militärpfarrer Christoph Witczak gemeinsam mit der „Gemeinschaft Katholischer Soldaten“ (GKS Kreis Amberg).
Unser Vorsitzender Reiner Gärtner dankte im Namen aller dem Hausleiter Klaus Butz für die hervorragende Verpflegung sowie allen Mitwirkenden für ihr engagiertes Mitgestalten.
Mit vielen neuen Eindrücken und dem Bewusstsein, stets in göttlicher Begleitung unterwegs zu sein, traten die Teilnehmer nach dem Mittagessen die Heimreise an. Das Wochenende wurde von Groß und Klein durchweg positiv angenommen. Es waren lustige und entspannende Tage mit Spiel, Spaß und etwas „BeSINNung“.


Spendenübergabe am 18. Juni 2025

Wir haben eine Spende in Höhe von 1.400 € an Dr. Annemarie Schraml aus Waldsassen für ihr Hilfsprojekt „Feuerkinder“ übergeben.
Der Betrag stammt aus dem Erlös unseres 2. Kolping-Spendenlaufs, der Anfang Mai beim „Birkenwalderl“ in Friedenfels stattfand.
Hauptorganisatorin war – wie bereits im Vorjahr – Barbara Kaßeckert. Unter ihrer engagierten Leitung wurde die Veranstaltung trotz Regenschauern zu einem großen Erfolg. Über 60 Teilnehmer aller Altersgruppen beteiligten sich und spendeten anstelle einer Startgebühr freiwillig 1 € pro gelaufener Runde – viele rundeten großzügig auf.
Der Erlös wurde durch die Kolpingsfamilie noch etwas aufgestockt und kommt nun in voller Höhe der Aktion „Feuerkinder“ von Dr. Schraml zugute. Mit diesem Projekt ermöglicht die Ärztin aus Waldsassen Kindern und Jugendlichen in Tansania, die unter schweren Verletzungen oder orthopädischen Fehlbildungen – wie Klumpfüßen oder extremen X- bzw. O-Beinen – leiden, kostenlose medizinische Hilfe. Dadurch erhalten die jungen Patienten nicht nur eine Perspektive auf ein Leben ohne Behinderung, sondern auch Zugang zu Bildung und die Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft.
Bei der Spendenübergabe berichtete Dr. Schraml, dass sie Anfang August wieder zum Operieren nach Tansania fliegen wird. Außerdem schenkte sie uns zwei Exemplare des neu erschienenen Buches „25 Jahre Feuerkinder – Das Buch zum Jubiläum“, das die bewegende Geschichte des Projekts über ein Vierteljahrhundert hinweg dokumentiert – mit berührenden Einblicken, eindrucksvollen Bildern und vielen persönlichen Geschichten.
Wir freuen uns, mit unserer Veranstaltung einen Beitrag zu dieser wertvollen Arbeit leisten zu können.


Pfarrfest am 09. Juni 2025

Beim diesjährigen Pfarrfest am Pfingstmontag übernahmen wir von der Kolpingsfamilie erneut den Getränkeausschank und den Verkauf der Essensbons.
Dank des engagierten Einsatzes unserer Helfer konnten die zahlreichen Gäste zügig versorgt werden.
Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ an alle, die mitgeholfen haben.


Baumpflanz-Challenge am 20. Mai 2025

Baum gepflanzt – Challenge gemeistert!

Die Baumpflanz-Challenge hat auch Friedenfels erreicht – und wir von der Kolpingsfamilie waren natürlich mit vollem Einsatz dabei!
Das Prinzip ist einfach: Ein Verein benennt den nächsten, der dann innerhalb von sieben Tagen einen Baum pflanzen muss. Gelingt dies nicht, ist eine Brotzeit fällig.
Nominiert vom „Förderkreis Freibad Friedenfels“ stand für uns fest: Da packen wir an! Und zwar schnell, der Countdown lief. Dank der großzügigen Unterstützung der Gärtnerei Nikol aus Erbendorf konnten wir einen wunderschönen Apfelbaum der Sorte „Jakob Fischer“ für das Gelände des Jugendheimes organisieren.
Unsere 2. Vorsitzende Barbara Kaßeckert holte das Prachtexemplar ab, und dann ging’s los: Vom Pflanzloch ausheben bis zum Angießen waren Jung und Alt mit vollem Elan dabei. Schaufel, Gießkanne, Muskelkraft, alles im Einsatz!
Unser 1. Vorsitzender Reiner Gärtner war begeistert: „Toll, wie spontan und engagiert alle mitgeholfen haben – ein echtes Gemeinschaftsprojekt!“
Auf unserem Instagram-Kanal ist ein kurzer Film über die Aktion zu finden.
Den Staffelstab haben wir an die Siedlergemeinschaft Friedenfels weitergegeben. Wir sind gespannt, wo als nächstes ein neuer Baum Wurzeln schlägt.


Bezirks-Maiandacht am 18. Mai 2025

Zahlreiche Kolpingsfamilien waren unserer Einladung zur Maiandacht des Kolping-Bezirks Tirschenreuth gefolgt und kamen mit ihren Bannern nach Friedenfels. Auch viele Pfarrangehörige sowie Gäste nahmen an der Andacht teil.
Der Marienbrunnen am Schlossberg, ein Ort der Begegnung und Besinnung mit einer über zwei Meter hohen Skulptur der Patrona Bavariae, bildete den würdigen Rahmen.
Die Andacht stand unter dem Titel „Maria durch ein Dornwald ging“. Präses Pfarrer Joseph sowie Gottfried Härtl, Christine Schraml und Kerstin Weidner-Tusek beleuchteten in Texten, Gebeten und Gedanken die einzelnen Strophen des bekannten Adventsliedes, das ursprünglich ein ganzjähriges Wallfahrtslied war.
Die musikalische Gestaltung lag in den Händen von Horst Straub und dem Männergesangverein „Frohsinn“, der eigens eingeübte Marienlieder stimmgewaltig darbot und der Andacht einen feierlichen Rahmen verlieh.
Ein besonderer Moment war die Übergabe des Bezirksbanners durch die Kolpingsfamilie Falkenberg an unsere Kolpingsfamilie. Dieser Brauch hat im Bezirksverband Tirschenreuth eine lange und lebendige Tradition.
In alphabetischer Reihenfolge wandert das Banner jährlich von einer Kolpingsfamilie zur nächsten. Wir werden es nun bis zur nächsten Maiandacht im Jahr 2026 bei Gottesdiensten und Treffen auf Bezirksebene mittragen.
In seinem Schlusswort betonte unser 1. Vorsitzender Reiner Gärtner die Bedeutung von Lebensernst und Lebensfreude – symbolisiert durch die Farben Schwarz und Orange im Kolpingbanner – und lud im Anschluss zum geselligen Beisammensein im Gasthof „Goldener Engel“ ein.
Pfarrer Joseph rundete die Maiandacht mit einem tiefgehenden Segenswunsch ab, in dem er die Dornen und Rosen des Lebens gleichermaßen unter den Segen Gottes stellte.


Generalversammlung am 13. Mai 2025

Im Anschluss an einen Gottesdienst in der Pfarrkirche, zelebriert im Andenken an die verstorbenen Präsides und Mitglieder, versammelten wir uns im Vereinslokal „Goldener Engel“, um Rückschau zu halten, Weichen für die Zukunft zu stellen und die Gemeinschaft zu feiern.

Nach der Begrüßung durch unseren 1. Vorsitzenden Reiner Gärtner folgte sein ausführlicher und zugleich kurzweiliger Tätigkeitsbericht, unterstützt durch eine PowerPoint-Präsentation. In chronologischer Reihenfolge ließ Gärtner die zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen des vergangenen Jahres Revue passieren. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig und lebendig das Vereinsleben ist: Vortrags- und Informationsabende, Familien- und Einkehrtage, religiöse Andachten sowie gesellige Runden und Spendenaktionen prägten das Jahr. Besonders hob er auch die Teilnahme an Veranstaltungen der Pfarrei und des Bezirksverbandes hervor.
„Unsere Gemeinschaft zählt derzeit 125 Mitglieder und deckt die verschiedensten Themenbereiche im Sinne Adolph Kolpings ab“, so Gärtner. Er dankte allen engagierten Mitgliedern, der Vorstandschaft, Präses Pfarrer Joseph sowie den Personen und Firmen, die unterstützend tätig waren. Sein Dank galt auch jenen, die man nicht sieht, die aber im Hintergrund Treu ihren Dienst für die Kolpingsfamilie verrichten.
Er schloss seinen Bericht mit einem Zitat Adolph Kolpings: Auch dankbar sein können ist ein seliges Glück!“

Schatzmeisterin Andrea Schraml stellte in ihrem Kassenbericht eine übersichtliche und detaillierte Aufstellung der Vereinsfinanzen vor, die von den Kassenprüfern bestätigt wurde. Die Versammlung sprach der Kassiererin sowie der gesamten Vorstandschaft einstimmig die Entlastung aus.

Im Rahmen der turnusmäßigen Neuwahlen wurde die Vorstandschaft für die kommenden drei Jahre neu bestimmt.
Präses Pfarrer Joseph, 1. Vorsitzender Reiner Gärtner, Stellvertreterin Barbara Kaßeckert, Kassiererin Andrea Schraml, Schriftführerin Nora Düning, Jugendbeauftragter Korbinian Weidner (neu) sowie als „weitere stimmberechtigte Mitglieder“ bzw. Ansprechpartner für diverse Themen Johann Gärtner, Gottfried Härtl, Andreas Kaßeckert, Werner Scharf, Alexander Schön, Bernhard Schmidt, Christine Schraml, Armin Seidel und Kerstin Weidner-Tusek. Bannerträger: Korbinian Weidner. Kassenprüfer bleiben Lucia Schmidt und Manfred Wiese.
Verabschiedet aus der Vorstandschaft wurden Leonie Kaßeckert (bisher Jugendbeauftragte) und Hans Düning (bisher Beisitzer). Beide hatten sich nicht mehr zur Wiederwahl gestellt. Als Dank für ihr langjähriges Engagement erhielten sie jeweils ein Buchgeschenk.

Ein besonderer Moment der Versammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder, die unserer Kolpingsfamilie seit Jahrzehnten treu verbunden sind.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Maria Kreuzer, Rita Schlicht und Bernhard Schmidt mit einer Urkunde ausgezeichnet. Für 60 Jahre Mitgehen und Mittragen des Kolpinggedankens erhielt Wolfgang Kreuzer eine Ehrenurkunde. Für außergewöhnliche 75 Jahre Mitgliedschaft wurde Ludwig Schultes geehrt. In seiner Laudatio würdigte unser Vorsitzender Reiner Gärtner nicht nur die langjährige Zugehörigkeit, sondern vor allem das tiefe Engagement, mit dem sich Schultes über viele Jahrzehnte hinweg eingebracht hat. „Dein Wirken in unserer Kolpingsfamilie sowie in der Pfarrei und vor allem deine christliche – von einem starken Glauben geprägte – Lebenseinstellung machen dich zu einem Vorbild für uns alle“, sagte Gärtner. Ludwig Schultes erhielt eine Urkunde, die goldene Ehrennadel mit Stein sowie ein Buchgeschenk des Kolpingwerks Deutschland überreicht.

Unter dem Punkt „Wünsche, Anträge, Planungen“ wurde auf bevorstehende Veranstaltungen hingewiesen und zur Teilnahme und aktiven Mitwirkung eingeladen.

Bürgermeister Oskar Schuster und Präses Pfarrer Joseph hoben in ihren Schlussworten die Kolpingsfamilie als wichtige Säule des gemeindlichen und pfarrlichen Lebens hervor. Sie betonten das wertvolle Miteinander, würdigten das vielfältige ehrenamtliche Engagement und sprachen der neu gewählten Vorstandschaft ihre Glückwünsche und besten Wünsche für die kommende Amtszeit aus.
Den Abschluss bildete das gemeinsame Singen des Kolpingliedes.


Kolping-Spendenlauf am 03. Mai 2025

Trotz widriger Wetterbedingungen mit Regenschauern hieß es am 3. Mai im Ortsteil Öd wieder: Laufschuhe an und los geht’s!
Wir hatten zum 2. Kolping-Spendenlauf eingeladen und mehr als 60 motivierte Teilnehmer folgten dem Aufruf. Auf einem einen Kilometer langen, leicht hügeligen Rundkurs ums idyllische „Birkenwalderl“ wurde gelaufen, gejoggt, gewalkt – ganz wie es jeder wollte.
Leistungsdruck? Fehlanzeige! Stattdessen stand der Spaß an der Bewegung in der Natur im Vordergrund. Unter dem Motto „Für sich und andere etwas Gutes tun“ wurde jede gelaufene Runde mit einem Euro „bezahlt“, Startgebühren gab es keine. Und wie schon im Vorjahr zeigten sich die Teilnehmer äußerst großzügig und rundeten ihre Beiträge gerne auf.

Organisiert wurde der Spendenlauf erneut von unserer stellvertretenden Vorsitzenden Barbara Kaßeckert, die mit den einleitenden Worten „Auf in die nächste Runde!“ den Lauf eröffnete.
Gemeinsam mit einem engagierten Helferteam sorgte sie für eine rundum gelungene Veranstaltung: Von der Streckenvorbereitung über die Motivationstafeln entlang der Route bis hin zur Verpflegung am Start- und Zielbereich. Dank Müsliriegeln, Obst- und Kuchenstücken, Traubenzucker, Wasser, Iso-Getränken und Radler konnten sich die Läufer jederzeit stärken.
Teilnehmen konnte wirklich jeder: Vom Kind bis zum Senior, ob mit oder ohne Kinderwagen (geländetauglich, versteht sich). Und so kamen am Ende beachtliche Rundenzahlen zusammen: Von einer bis zu beeindruckenden 21 Runden war alles dabei.

Ein besonderer Höhepunkt war die Anwesenheit von Dr. Annemarie Schraml aus Waldsassen, für deren Projekt „Feuerkinder“ der Spendenlauf gedacht ist. Sie ließ es sich nicht nehmen, selbst eine Runde mitzugehen.
Ihr Projekt ermöglicht in Tansania Kindern mit schweren Verletzungen und Fehlbildungen, wie Klumpfüßen oder extremen X- bzw. O-Beinen, medizinische Hilfe und damit eine Zukunft mit Schule, Ausbildung und Beruf.

Auch überregional gab es Unterstützung: Ein Lauffreund von Barbara Kaßeckert nahm gemeinsam mit seiner Frau, dem Hund und der Schwiegertochter virtuell in Mannheim teil und übermittelte die ausgefüllten Laufkarten mit den zurückgelegten Runden online.
Zudem freuten wir uns über die aktive Teilnahme unserer Kolpingfreunde aus Falkenberg und Waldershof, die jeweils mit einer Abordnung vertreten waren und ebenfalls mehrere Runden absolvierten sowie großzügige Spenden für den guten Zweck überreichten.

Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt allen, die mitgemacht, geholfen, gespendet oder anderweitig die Aktion unterstützt haben, vor allem dem Organisationsteam rund um Barbara Kaßeckert!

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Runde 2026.
Wer weiß, vielleicht spielt das Wetter dann auch endlich mal mit!
Weitere Eindrücke: Siehe Bildergalerie …


Familiennachmittag am 26. April 2025

Ein besonderes Naturerlebnis stand im Mittelpunkt unseres Familiennachmittags. Unter dem Motto „Tierisches Erlebnis – Begegnungen mit den Alpakas vom Weißenstein!“ besuchten wir den Alpakahof Kappauf in Hohenhard.
Hofinhaberin Manuela Kappauf führte die Gruppe über das Gelände und vermittelte dabei viel Wissenswertes über das ruhige, sanftmütige Wesen der Tiere sowie deren Herkunft und Lebensweise. Die Teilnehmer erfuhren, dass Alpakas trotz ihrer großen braunen Augen, des weichen Fells und der niedlichen Ausstrahlung keine klassischen Kuscheltiere sind, sondern als Distanztiere sehr sensibel auf die Stimmung der Menschen reagieren.
Ein Höhepunkt des Nachmittags war die zweistündige Wanderung mit einer Herde von zehn Alpakas und einem Lama durch die traumhafte Kulisse des Steinwaldes. Bei herrlichem Wetter erlebten die Familien, wie entschleunigend das Wandern mit Alpakas sein kann. Auf der „Belohnungswiese“, dem Wendepunkt der Tour, durften die Tiere gefüttert werden, was insbesondere den Kindern und Jugendlichen große Freude bereitete.
Ob „Seppl“ oder „Donner“, jedes Alpaka überzeugte mit seinem eigenen Charakter und trug dazu bei, dass dieser Nachmittag zu einem schönen Erlebnis inmitten der Natur wurde.


Papst Franziskus - verstorben am 21. April 2025


Diözesanehrenpräses Harald Scharf - verstorben am 17. April 2025


Vortrag am 01. April 2025

„Wenn einer eine Reise tut, so kann er was erleben – und darüber berichten.“
Frei nach dem Dichter Matthias Claudius fand ein spannender Vortrag mit dem Titel „Namaste aus Indien!“ statt. Adrian Käß berichtete von einer Reise nach Indien, an der er unter der Leitung von Pfarrer Joseph im Februar teilgenommen hat.
Viele Interessierte verfolgten den Vortrag in Wort und Bild im Gasthof „Goldener Engel“, sodass kein Platz frei blieb. Adrian Käß zeigte in eindrucksvollen Bildern die verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Landschaften der Tour. Dadurch wurde deutlich, dass Indien ein Land der Vielfalt, aber auch der Gegensätze ist. Große Bauten, wie der Lotustempel oder das Taj Mahal, beeindruckten das Publikum. Persönliche Anekdoten und Eindrücke der Reise bereicherten die gezeigten Bilder. Kurze Videosequenzen ermöglichten es den Anwesenden, einen kleinen Teil der Stimmung aus dem fernen Land selbst zu erleben.
Besonders fasziniert zeigte sich der Referent von der Landschaft Süd-Indiens. Aus Kerala, dem Heimat-Bundesstaat von Pfarrer Joseph, konnten atemberaubende Aufnahmen der grünen Berge über Munnar bestaunt werden. Anhand verschiedener Tempel und christlicher Kirchen zeigte sich die religiöse Vielfalt des Landes. Wo im Norden der Hinduismus und Islam eine große Rolle spielen, ist der Süden vor allem christlich geprägt. Dort sind Wallfahrtsorte und große Basiliken zu sehen.
Sehr berührend war der Besuch im Heimatort von Pfarrer Joseph. Adrian Käß erzählte von einem herzlichen Empfang durch die Familie des Geistlichen.
„Es war eine Reise, die sehr bereichernd war und ein Erlebnis, an das man sich immer erinnern wird“, resümierte der Referent zusammen mit weiteren anwesenden Teilnehmern der Tour. Ein großes Lob und einen herzlichen Dank für den Vortrag sprachen am Ende Präses Pfarrer Joseph und Vorsitzender Reiner Gärtner aus.


Familienkreuzweg am 16. März 2025

Zahlreiche Mitglieder unserer Kolpingsfamilie sowie viele Pfarrangehörige versammelten sich in der Pfarrkirche „Maria Immaculata“, um gemeinsam unter der Leitung von Präses Pfarrer Joseph den Familienkreuzweg zu begehen.
In einer besinnlichen Andacht folgten wir den Stationen des Leidensweges Jesu und ließen uns von den Worten des seligen Adolph Kolping inspirieren.
Zu Beginn stand die Frage im Raum: Was finden wir unter dem Kreuz? Adolph Kolping selbst sagte einst: „Was die Erde nicht bieten kann, das findet der Christ unter dem Kreuz!“ Auf den ersten Blick mag dort nur Leid, Schmerz und Tod sichtbar sein. Doch im Licht des Glaubens offenbart sich das Kreuz als Zeichen der Hoffnung und der Nähe Gottes in dunklen Stunden. Diese Gewissheit prägte auch das Leben Kolpings und bestärkte ihn, den Herausforderungen seiner Zeit mit Vertrauen zu begegnen.
Während der Andacht wurden die 14 Kreuzwegstationen von unterschiedlichen Kolpingern mit lebensnahen und bewegenden Texten vorgetragen. Die meditativen Impulse luden zum Innehalten und Nachdenken ein.
Den Abschluss bildete ein gemeinsames Gebet, in dem wir Jesus als den erkannt haben, der auch in schwerer Zeit Licht und Hoffnung schenkt. Mit dem Vertrauen auf Gottes Beistand wollen wir dieses Licht weitertragen und an einer gerechten, solidarischen Welt mitbauen – in unserer Kolpingsfamilie, unserer Pfarrei und darüber hinaus.
Die Vorstandschaft bedankt sich bei allen Pfarrangehörigen für die rege Teilnahme und bei allen Mitgliedern, die bei der Gestaltung mitgewirkt haben.


Bezirksbildungstag am 09. März 2025

Der diesjährige Bildungstag der Kolpingsfamilien des Bezirks Tirschenreuth fand wieder im Haus Johannisthal statt. 120 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil, darunter 18 aus Friedenfels.
Höhepunkt war der Vortrag von Pfarrer Rainer Maria Schießler aus München zum Thema „Kirche heute – quo vadis?“. Bekannt für seine unkonventionelle Seelsorge, forderte er eine lebendige Kirche, die nah bei den Menschen ist. Mit Aussagen wie „Wir müssen zu den Menschen. Dafür sind wir da!“ oder „Wir sind nicht Herren über euren Glauben, sondern Mitarbeiter eurer Freude!“ machte er deutlich, dass Kirche alltagsnah und engagiert sein muss. Sein Ansatz, Glauben alltagsnah zu vermitteln, stößt bei vielen auf Begeisterung, während er innerhalb der Amtskirche nicht unumstritten ist. Trotz mancher Kritik bleibt er seinem tiefen Glauben und seiner Berufung aber treu.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand eine Fragerunde mit dem Referenten auf dem Programm, die in den Gottesdienst überging, welcher in der Hauskapelle „St. Johannes der Täufer“ stattfand. Bezirkspräses Pfarrer Besold aus Erbendorf zelebrierte den Gottesdienst, in dessen Predigt Pfarrer Schießler passend zum Tagesevangelium „die Versuchung“ thematisierte.
Der Tag klang bei Kaffee und Kuchen mit anregenden Gesprächen aus.


Kinderfasching am 02. März 2025

Ein buntes Spektakel voller Spaß, Musik und Spiel erwartete die kleinen „Narren“ bei unserem traditionellen Kinderfasching im Gasthof „Goldener Engel“. Drei Stunden lang verwandelte sich der Saal in eine farbenfrohe Faschingswelt. Die Mädchen und Buben hatten sich mit viel Kreativität verkleidet.
DJ Korbinian Weidner sorgte mit stimmungsvoller Faschingsmusik für die passende Atmosphäre, während Moderator Lukas Schultes das Programm mit viel Witz begleitete. Für große Augen und staunende Gesichter sorgte „Magier“ Kai-Ian Weidner mit seinen verblüffenden Zaubertricks.
Christine Schraml und ihr engagiertes Team organisierten abwechslungsreiche Spiele wie „Reise nach Jerusalem“, „Vier-Bein-Lauf“, „Wickelspiel“, „Eierlauf“ und das lustige „Klopapier-Mumienwickeln“. Die Kinder wurden für ihre Geschicklichkeit und ihr Mitmachen reichlich belohnt. Neben Süßigkeiten und Chips gab es kleine Präsente. Kein Kind ging leer aus, schon allein die Teilnahme wurde mit einer süßen Überraschung gewürdigt. Außerdem gab es bei den Verlosungen schöne Preise zu gewinnen. Immer wieder „regnete“ es zur Freude der Kinder Bonbons, die von den fleißigen Helfern verteilt wurden.
Die Vorstandschaft bedankt sich herzlich bei den vielen Helfern, insbesondere bei den jugendlichen Unterstützern, die mit ihrem Einsatz maßgeblich dazu beigetragen hatten, den Kindern ein fröhliches Faschingserlebnis zu bereiten.


Vortrag am 25. Februar 2025

Ein Vortrag, der die Sehnsucht nach atemberaubenden Landschaften, malerischen Orten und grenzenloser Freiheit weckte: Unter dem Titel „Norwegens Zauber – Zur Mitternachtssonne im Land der Fjorde und Trolle mit dem Wohnmobil unterwegs!“ berichteten Andrea und Wolfgang Schraml über ihre Erlebnisse mit der ganzen Familie auf einer Tour durch Norwegen.
Im Bild (vorne von links): Wolfgang und Andrea Schraml sowie (hinten von links) ihre Kinder Christina und Johannes Schraml.

Die Veranda des „Goldenen Engel“ war bis auf den letzten Platz gefüllt, sodass weitere Gäste in die Wirtsstube ausweichen mussten. Mit faszinierenden Bildern nahmen die Referenten das Publikum mit auf eine abenteuerliche Tour entlang spektakulärer Landschaftsrouten. Beeindruckende Fjorde, rauschende Wasserfälle sowie außergewöhnlicher Brücken und Tunnellandschaften ließen die Besucher staunen.
Wolfgang Schraml schilderte, wie bereits eine Reise in seiner Jugend seine Begeisterung für Norwegen weckte und er Jahre später mit seiner Frau und den drei Kindern dieses unvergessliche Abenteuer wagte. Die Entscheidung für das Wohnmobil erwies sich als ideal, um die Flexibilität und Freiheit des skandinavischen Reisens in vollen Zügen auszukosten. Die Besucher erfuhren nicht nur spannende Details über die Fahrt mit dem Wohnmobil, sondern auch Wissenswertes zum „Jedermannsrecht“, das in Norwegen und Schweden einen respektvollen Zugang zur Natur ermöglicht.
Ein besonderer Höhepunkt der Reise war die Mitternachtssonne, die den Norden des Landes in ein magisches Licht tauchte. „Wir erlebten unvergessliche Momente in der nahezu endlosen Dämmerung und konnten die landschaftliche Vielfalt Norwegens intensiv genießen“, so Andrea Schraml. Auch praktische Aspekte kamen nicht zu kurz: Von Reisevorbereitungen über Streckenplanung bis hin zu Tipps zu Campingplätzen und Reisezeiten teilten die Referenten wertvolle Erfahrungen mit den interessierten Zuhörern.
Neben den landschaftlichen Schönheiten berichteten Andrea und Wolfgang Schraml auch von den Besonderheiten des norwegischen Lebensstils: Norwegen setzt stark auf Elektromobilität und nachhaltige Energiequellen, während Bargeld kaum noch eine Rolle spielt und Alkohol streng reguliert wird. Die hohe Lebensqualität und Gastfreundlichkeit der Norweger rundeten das positive Gesamtbild ab.
Der Abend hinterließ bei vielen Gästen den Wunsch, die Faszination Norwegens einmal selbst zu erleben.


"Klangerlebnis" am 08. Februar 2025 - ABGESAGT !!!!


Vortrag am 28. Januar 2025

Unter dem Titel „Die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) Waldnaab gibt Einblick in ihre Arbeit“ referierten Dr. Margarete Pickert (Ärztliche Leiterin und Fachärztin für Anästhesie und Palliativmedizin) sowie Barbara Schmid (Fachkraft für Palliativ-Care).
Zu Beginn gab Dr. Pickert einen Überblick über die Geschichte der Hospiz- und Palliativbewegung. Sie erinnerte daran, dass das moderne Konzept von „Palliative Care“ auf das Wirken der englischen Ärztin und Krankenschwester Cicely Saunders zurückgeht. Sie gründete 1967 das St. Christopher’s Hospice in London und legte damit den Grundstein für die heutige Palliativmedizin. In Deutschland wurde 2007 der gesetzliche Anspruch auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) eingeführt, um schwerstkranken Menschen ein menschenwürdiges Leben bis zuletzt in vertrauter Umgebung zu ermöglichen.

Die SAPV Waldnaab ist für die Landkreise Neustadt a.d. Waldnaab, Tirschenreuth und die Stadt Weiden zuständig. Ihr Ziel ist es, die Lebensqualität schwerstkranker Menschen zu erhalten, zu fördern und zu verbessern. Dies geschieht durch ein interdisziplinäres Team aus Palliativärzten und Pflegekräften, das Betroffene in ihrer häuslichen Umgebung betreut. „Wir besuchen sie zuhause, lindern Beschwerden und unterstützen sie und ihre Angehörigen in Krisensituationen“, erklärte Barbara Schmid. Dabei ersetzt SAPV nicht den Hausarzt oder Pflegedienst, sondern arbeitet eng mit diesen zusammen.
Besonders hervorgehoben wurde, dass der Wille der Patienten stets oberste Priorität hat. Die Versorgung erfolgt individuell nach den Bedürfnissen des Patienten und seiner Angehörigen.

Die Referentinnen verstanden es, ihre Ausführungen mit bewegenden Beispielen aus ihrem Alltag zu ergänzen. Dabei zeigten sie eindrucksvoll, dass Palliativmedizin nicht nur Schmerztherapie bedeutet, sondern eine individuelle und umfassende Betreuung sowie eine ganzheitliche Begleitung auf dem letzten Lebensweg umfasst.

Die zahlreichen Interessierten nutzten die Gelegenheit, um in der abschließenden Fragerunde tiefergehende Informationen zu erhalten. Dabei wurden die Fragen aus dem Publikum geduldig sowie mit viel Fachwissen und persönlichen Beispielen angereichert, beantwortet.Im Bild (von links): Hans Stelzl (KEB Tirschenreuth), zweite Kolpingvorsitzende Barbara Kaßeckert, Barbara Schmid und Dr. Margarete Pickert (beide SAPV), erster Kolpingvorsitzender Reiner Gärtner.

Fazit des Abends: Die SAPV ist ein wichtiger Baustein in der Versorgung schwerstkranker Menschen. Der beeindruckende Vortrag machte deutlich, dass durch die engagierte Arbeit der Palliativteams nicht nur medizinische Versorgung, sondern vor allem menschliche Zuwendung und Würde im Mittelpunkt stehen.


Spielenachmittag am 11. Januar 2025

Der Nachmittag im Jugendheim stand unter dem Motto: „Spielen in Gesellschaft macht Freu(n)de!“. Alle, die Freude an Würfel-, Brett- und Kartenspielen haben, waren herzlich eingeladen – unabhängig davon, ob sie Mitglied bei Kolping sind oder nicht.
Für die Teilnehmenden war eine bunte Auswahl an Spielen vorbereitet, und wer wollte, konnte auch eigene Lieblingsspiele mitbringen. Ziel des Nachmittags war es, Kindern, Jugendlichen, Familien und allen Spielebegeisterten die Möglichkeit zu bieten, sich zu treffen, neue Spiele auszuprobieren oder altbewährte Klassiker in einer neuen Runde zu spielen.
Mehr als zwei Stunden lang wurde mit Begeisterung gespielt: Karten wurden gemischt, Spielbretter aufgebaut, Würfel geworfen und Spielfiguren gezogen. Passend dazu gab es alkoholfreie Kaltgetränke sowie eine Auswahl an „Knabbereien“ und frisch geschnittene Äpfel aus dem heimischen Garten.
Mit 22 Teilnehmenden war der Nachmittag sehr gut besucht und die Zeit verging bei den spannenden Partien wie im Flug. Am Ende waren sich alle einig: Gemeinsam zu spielen macht nicht nur Freude, sondern bringt auch Menschen zusammen!