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Kolpingsfamilie

Friedenfels

Portrait Adolf Kolping
Schmuckelement Kurve oben Schmuckelement Kurve oben

Ausflug in den Harz v. 02.09. - 04.09.2022

veröffentlicht am


(Reisebericht von Lucia Schmidt)

Kolpingsfamilie Friedenfels erkundet den Harz

Nach 2-jähriger Pause wegen Corona konnten wir wieder eine Fahrt unternehmen. Bei herrlichem Wetter lernten die 47 TeilnehmerInnen der 3-tägigen Reise in den Harz zuerst die wunderschöne mittelalterliche UNESCO-Welterbestadt Quedlinburg kennen. Bei einer Rundfahrt mit der Quedlinburger Bimmelbahn waren mittelalterliche schmale Gassen und traumhaft schöne Fachwerkhäuser, zum Teil um 1310 erbaut, auch das unter Denkmalschutz stehende Rathaus, zu bewundern.

Am nächsten Morgen ging es zur Rappode-Talsperre, ein einmaliges Talsperren-System im Harz mit der längsten Seilhängebrücke der Welt. Ein Höhepunkt war, diese Seilhängebrücke mit 458m Länge in ca. 100m Höhe über das Rappbodetal hin und zurück mit Schwindelfreiheit zu bewältigen.

Der dann kurz entschlossene Besuch der wunderschönen Stadt Wernigerode mit den Fachwerkhäusern, darunter auch das mittelalterliche Rathaus, sowie das Schloss waren überwältigend.

Weiter ging es dann zur geplanten Brockenbahn-Fahrt. Vom Bahnhof „Drei Annen Hohne“ ging es mit der Brocken-Schmalspurbahn, gezogen von einer Dampflokomotive auf den höchsten Berg des Harzes, den Brocken mit 1.141m. Der Nationalpark ist geprägt von vielen toten Fichten, bedingt durch Borkenkäfer, Trockenheit und vielen Stürmen.

Aber oben angekommen, konnte man das überwältigende Panorama des Nationalparks Harz und den phantastischen Ausblick ins Vorland genießen. Zur Rückfahrt mit der Bahn sollte es jedoch nicht mehr kommen, da ein Waldbrand von mehr als 60ha die Bahnlinie abschnitt. Einsatzkräfte der Feuerwehr, THW, Hubschrauber und Löschfahrzeuge versuchten den Brand einzudämmen, aber dieser vergrößerte sich immer mehr. Ca. 300 Wanderer, Ausflügler und auch unsere Gruppe mussten nun abwarten und ahnten nichts Gutes. Unser mutiger Busfahrer Gerwig, der auch mit oben auf dem Brocken war, ergriff die Initiative und fuhr mit einem Einsatzwagen vom THW mit nach unten zum Parkplatz bei der Bahnstation, brachte den Bus bis zum Brockengipfel hinauf und holte unsere Gruppe dort zur Abfahrt über die Brockenstraße ab. Große Erleichterung aller TeilnehmerInnen.

Am Sonntag ging es mit der Kabinenseilbahn von Thale hinauf zum Hexentanzplatz –eines der bekanntesten und beliebtesten Ausflugsziele im Harz. Von oben konnte man den spektakulären Ausblick runter ins fast mystisch wirkende Bodetal mit unzähligen bizarren Felsgruppierungen und die grandiose Aussicht über die Stadt Thale und weit hinein in das norddeutsche Harzvorland genießen.

Auf der Heimfahrt wurde noch Erfurt, die Landeshauptstadt von Thüringen, besucht mit dem Dom, der bekannten Krämerbrücke und mittelalterlichen Häusern und Läden.

Obwohl noch kein Reiseziel für nächstes Jahr geplant ist, freuen sich jetzt schon alle TeilnehmerInnen wieder auf eine schöne und erlebnisreiche Fahrt im Jahr 2023.