Vorweggenommen, der Vereinsausflug 2024 war ein gelungenes Unterfangen, Alt und Jung, Klein und Groß verbrachten einen tollen Tag miteinander.
Am Sonntag, 20. Oktober waren alle um 9 Uhr pünktlich zur Abfahrt am Pfarrzentrum. Mit modernem Bus der Firma Rast Reisen GmbH erreichten wir auf direktem Weg durch das Höllental, nach Titisee und Bärental den Ort Schluchsee, wo uns an der Anlegestelle die MS Schluchsee für eine rund 1,5-stündige Rundfahrt erwartete. Als die Leinen los gelegt wurden, verzog sich auch allmählich der morgendliche Nebel. Bei „stiller See“ tuckerten wir zunächst nach Aha und dann rüber auf die Höhe des Unterkrummenhofes. Da wir Tickets für die erste Fahrt am letzten Schifffahrtstag der Saison 2024 hatten, waren wir nahezu die einzigen Fahrgäste auf dem geräumigen für über 250 Passagieren ausgerichteten Schiff. Zwei Decks boten viel Platz um den Ausblick bei „stillem Seegang“ zu genießen; auch das Oberdeck war der Jahreszeit gemäß überdacht und mit verglasten Seitenwänden und wärmenden Heizstrahlern ausgestattet. So bestand genug Muße den Ausblick auf den See und die umliegenden Schwarzwaldberge zu genießen, zur gemütlichen Unterhaltung und das ganze abgerundet durch das freundliche Personal vom Bord-Imbiss-Restaurant. Als nächste Station erreichten wir die Anlegestelle an der Staumauer. Noch ein kurzer Landgang um vor und hinter die Mauer zu blicken bevor wir auf der anderen Seeseite an Seebrugg vorbei zum Ausgangspunkt zurück
schipperten.
Ein Fotoshooting an Land bei inzwischen aufgehelltem Himmel und Sonnenschein.
Dann trennten sich für ein paar Stunden die Wege der 49 Ausflügler. Die einen zum Aufenthalt und Möglichkeit zur Einkehr im Ort Schluchsee, die anderen auf den rund 8 Km langen leicht ansteigenden Wanderweg am Ortsteil Faulenfürst vorbei nach Rothaus. Dort an der Staatsbrauerei Rothaus angekommen, die einen mit dem Bus, die anderen zu Fuß, stand eine geführte Brauereibesichtigung mit anschließendem Essen auf dem Programm.
Hier ein paar Daten zu Brauerei:
– Im Jahre 1791 wurde die Brauerei Rothaus durch das Benediktinerkloster St. Blasien bei der Gaststätte „Zum Rothen Haus“, die seit 1681 aktenkundig ist,
gegründet.
– Weihnachten 1892 wurde das erste Rothaus Flaschenbier in St. Blasien verkauft.
– Brauereidirektor Edwin Nägele führte 1956 das „Tannenzäpfle“ in der 0,33 l Flasche ein. Ein ambitioniertes Vorhaben, denn in den 50er Jahren war es üblich, Bier in 0,7 l Flaschen anzubieten.
– Heute 10 Braumeister und 23 Brauer
– mit rund 840.000 Hektolitern Jahresproduktion eine der größten Brauereien in BW.
– Das Brauwasser kommt von sieben eigenen Quellen der umliegenden Wälder.
– Eine eigene biologischen Kläranlage reinigt das Abwasser von 99,9 % der Fremdstoffe. 70 Meter Höhenunterschied zwischen Brauerei und Kläranlage werden zur Stromerzeugung genutzt.
Nach der Besichtigung wurden wir in einen Nebenraum des Brauereigasthofes mit schön eingedeckten Tischen geführt. Es gab für alle reichlich Weißwürste,
Brezeln und Obatzter und als Highlight eine „Bierschankwand“ zum selbst zapfen von Pils, Hellem, Weißbier, Alkoholfreiem und Radler.
Liebe Katharina Mutter vielen Dank für die Organisation und Durchführung des gelungenen Ausflugs 2024.
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