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Freiburg/St. Georgen

Portrait Adolf Kolping
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Seniorenfahrt – Besuch Wallfahrtskirche Ettenheimmünster am 13.10.2024

veröffentlicht am

Wieder einmal hatte Albert Kleiser mit Unterstützung von Bernhard Reepen und Harald Pfistner sowie Marlies Sommerkorn vom „Forum Älterwerden“ die traditionelle Fahrt ins Blaue organisiert und durchgeführt.

Bei zunächst bedecktem Himmel startete der Fahrzeugkonvoi mit 11 Fahrzeugen und 32 Seniorinnen und Senioren am Pfarrzentrum St. Georg. Nach etwas mehr als einer Stunde Fahrt über die B/3 bis Denzlingen, dann Überland nach Sexau, Freiamt vorbei an den Resten des Klosters Tennenbach hoch nach Ottoschwanden war der erste Anfahrtspunkt, die Wallfahrtskirche St. Landolin in Ettenheimmünstererreicht.

Ein irischer Mönch kam als einer der ersten christlichen Missionare zu Beginn des 7. Jahrhunderts in die Region.Nach der Legende wurden Jagdhunde in seiner Nähe zahm und unfähig zu jagen. Weil man das für Zauberei hielt, soll er von einem heidnischen Jäger enthauptet worden sein. Aus dem blutgetränkten Boden seien fünf Quellen entsprungen, deren Wasser bald als Wunder wirkend galt. Schon kurz nach Landelins Märtyrertod soll die Verehrung des Heiligen begonnen und sich eine Wallfahrt entwickelt haben.

Zur Märtyrerlegende erklärte Dr. Franz Michael Hecht außerdem von der Geschichte des ehemals danach gegründeten Klosters und von den Schätzen der (1686-1704) erbauten heutigen Kirche; eine der schönsten Barockkirchen am Oberrhein. Hierzu zählen eine Orgelvon Johann Andreas Silbermann aus dem 18. Jahrhundert und eine prachtvolle spätgotische silberne Landelinbüste (1506).

Bei inzwischen herbstlichem Sonnenschein bestand nach kurzer Weiterfahrt für die Fahrtgäste Zeit bei Kaffee und leckerem Kuchen im Café Blumenhäfele in Ettenheim sich über das Wiedersehen zu freuen und zu plaudern.

Die Rückfahrt erfolgte dann bei farbigem Panoramawetter wieder Überland; durch die Orte Broggingen, Bleichheim, Wagenstadt, Nordweil, Bombach und dann bei Kenzingen auf der B/3 nach Freiburg.

Gemütlicher Abschluss mit Gelegenheit zum Abendessen war im heimischen St. Georgen im Gasthaus Stubenareal. Bernhard Reepen bedankte sich bei den Seniorinnen und Senioren für die zahlreichen Teilnahme und versprach auch für 2025 wieder eine Fahrt ins Blaue für die älteren Mitbürger unseres Stadtteiles.

Ein Dankeschön gilt auch der einen Fahrerin, den zehn Fahrern und dem Autohaus Ehret für die zur Verfügung gestellten zwei Neun-Sitzer.

F.B.