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Kolpingsfamilie

Freiburg/St. Georgen

Portrait Adolf Kolping
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Rückblick Mitgliederversammlung 02.03.2018

veröffentlicht am

Zu Beginn der Mitgliederversammlung am 02. März konnte der Erste Vorsitzende Erwin Ehret jun. rund 70 Mitglieder begrüßen. Ein besonderer Willkommensgruß richtete er an Präses Pfarrer Franz Wehrle, an die Ehrenmitglieder Erich Binder, Georg und Raimund Gehring, den Bürgervereinsvorsitzenden Martin Maier und Gattin, den Ersten Vorsitzenden des Musikvereins Christopher Ehret und den Bezirksvorsitzenden des Kolpingwerkes Freiburg Willi Faber.
Nach dem Totengedenken folgten die Berichte der einzelnen Gruppierungen.
Von zahlreichen Aktivitäten der Kolpingjugend berichtete Katharina Mutter. Begonnen hatte das Jahr 2017 mit dem Herrichten des Fasnachtswagens zum Motto ?Eskimo?, mit dem man am St. Georgener und am Rosenmontagsumzug in der Stadt teilnahm. Weitere Großaktionen der Jugend waren die Faschingsparty im Jugendraum am Sonntag und der Betrieb der Pommesbude in der Kolpinglaube an den St. Georgener Weintagen mit Pommes, Flammenkuchen und frittiertem Camembert.
Auch beim Weintageauf- und Abbau hat die Jugend tatkräftig geholfen. In den Sommerferien wurde in Rielasingen ein Zeltlager mit 20 Kindern und Jugendlichen aus St. Georgen durchgeführt. Die Jugendgruppen Gruppen treffen sich regelmäßig einmal in der Woche. Gemeinsame Aktionen wie Volleyballturnier, Sommerfest mit Bogenschießen, Zwiebelkuchenessen oder ein Hüttenaufenthalt am Bodensee prägen die Jugendlichen zu einer starken Gemeinschaft, die sich auch am Vereinsleben der gesamten Kolpingsfamilie beteiligt. Außerdem treffen sich Jugendliche und junge Erwachsene von Kolping monatlich in einem offenen Treff im Jugendraum beim Pfarrzentrum.
Über St. Georgen hinaus nahmen fünf Jungendliche an der Diözesankonferenz der Jugend teil. Dort wurde Anna-Verena Waibel in den Diözesanvorstand gewählt, dem auch Katharina Mutter als Diözesanleiterin angehört.
Die Jugendleitung der Kolpingsfamilie setzt sich zusammen aus Katharina Mutter, Benedikt Meier und Jürgen Vögele.
Die sportlichen Aktivitäten hatte Bernhard Reepen zusammengestellt. Berichtet wurde von Skifreizeiten im Montafon und in ?Les Portes du Soleil?, einem Wanderwochenende in der Schweiz, einem Skatturnier und vor allem vom Montagsport unter sportlicher Leitung von Thomas Stecher mit Gymnastik und Volleyball in der Halle bzw. mit ?Beachvolleyball? während den Sommermonaten im St. Georgener Schwimmbad.
Der Jahresbericht der Frauengruppe zählte die monatlich stattfindenden Veranstaltungen und Themen auf. Der an mehreren Abenden stattgefundene Selbstverteidigungskurs mit professionellen Trainern vom Zoll, das Anfertigen von beleuchteten Rebkugeln mit Yvonne Salb, eine Führung durch das Adelhauser Kloster, eine Radtour mit Umwegen zum Seepark ins Lago, eine Weinsensorik mit der Juniorchefin im Weingut Faber und eine Betriebsbegehung der Firma Schladerer in Staufen waren die wesentlichen Veranstaltungen der Frauengruppe.
Die Frauengruppe besteht aus einem aktiven Kern von Frauen, die die Vorbereitung und Organisation der Veranstaltungen übernehmen, zu denen auch andere Vereinsmitglieder und interessierte Gäste und Frauen eingeladen sind. Darüber hinaus unterstützen sie die Kolpingsfamilie und den Vorstand bei der Kolpingfasnet, den Weintagen, dem Theaterabend und sonstige Anlässen, wo ihre ?helfenden Hände? stets benötigt werden.
Otmar Preis berichtete von den einmal im Monat stattfindenden Treffen und Veranstaltungen der Seniorengruppe. So wurde an der Veranstaltung der Regionalverbandes von Kolping, ?Morgen der Besinnung? teilgenommen, das Uniseum in Freiburg besucht, im Bikeshop von Erwin Ehret zum Thema ?unser Rat für Sie ein Rad? E-Bikes ausprobiert, die neu renovierte Getreidemühle in Oberried besichtigt, das Varietee im Seepark besucht und mit dem Pressesprecher des SC Freiburg, Sascha Glunk eine Stadionbesichtigung absolviert. Georg Gehring zeigte Bilder von einer Radtour entlang der Donau von Passau nach Wien. Vorträge des Bildungswerkes und der Kolpingsfamilie wurden besucht. Ein gemütlicher Abend an den Weintagen, ein Sommerfest im August und eine Adventsmeditation rundeten das Programm der Seniorengruppe ab. An den Veranstaltungen haben im Schnitt 27 Personen teilgenommen.
In seinem Bericht ging der Erste Vorsitzende Erwin Ehret jun. auf das vielseitige Programmangebot für die auf inzwischen 322 angestiegene Anzahl von Mitgliedern ein. Mehrere monatliche Veranstaltungen wie u.a., Diavorträge, Betriebsbesichtigungen, Vorträge mit Referenten zu kirchlichen, geschichtlichen und gesellschaftspolitischen Themen, Maiandacht, meditative Kirchenführung, Seniorenfahrt, Wanderung, Weintage, Theaterabend, Kolpinggedenktag mit Neuaufnahmen und Ehrungen und vieles andere mehr fanden statt.
Für eine Schuhaktion des Deutschen Kolpingwerkes ?Mein Schuh tut gut? wurden im Januar 2017 aus St. Georgen 433 Paar Schuhe in die Zentrale nach Köln verschickt und vor der Bundestagswahl wurde gemeinsam mit dem Kolpingbezirk eine Podiumsdiskussion im Pfarrzentrum mit den Kandidaten der im Bundestag vertretenen Parteien durchgeführt.
Der Kolpingausflug ging über zwei Tage mit Aufenthalten in Tübingen und Ulm. Erwin Ehret bedankte sich für die erfahrene Unterstützung bei den Vorstandskollegen, dem Programmausschuss, dem auch die Mitglieder Willi Faber, Werner Koch und Iris Ehret angehören und allen Mitgliedern die zum guten Gelingen des Vereinsjahres beigetragen haben.
Kassenwart Bernhard Reepen legte in seinem Finanzbericht die wesentlichen Einnahmen und Ausgaben offen. So wurde unter fachlicher Anleitung von Mitglied Alfred Beck in der Scheune von Karl Mutter eine neue ?Pommes-Hütte? für die Weintage angefertigt. Investiert werden musste in den Materialaufwand. Der Verkaufsstand wird 2018 erstmals in Betrieb gehen. Alle Arbeiten – auch unter tatkräftiger Unterstützung der Kolpingjugend ? wurden von den Mitgliedern ehrenamtlich ausgeführt. Anlässlich des Besuchs von Pater Christian aus Ndanda/Tansania wurde für das von ihm geführte Bildungshaus Zacheo 400 ? gespendet Die erhobenen Mitgliedsbeiträge sind 2017 ausschließlich dem Deutschen Kolpingwerk in Köln zugeflossen. Umso erfreulicher, dass im Ergebnis und im Vergleich zum Vorjahr ein nahezu unveränderter guter Kassenstand besteht. Ohne die wichtigen Einnahmen aus Veranstaltungen wie den Weintagen oder dem Theaterabend wäre dies nicht denkbar.
Nach Bestätigung der Kassenprüfer Tobias Leist und Heinrich Salb über eine ordnungsgemäß geführte Kasse wurde auf Antrag Bernhard Reepen und auch der Gesamtvorstand von der Mitgliederversammlung einstimmig entlastet.
Bevor Bezirksvorsitzender Willi Faber die Wahlen durchführte begrüßte er besonders die zahlreich anwesenden Jugendlichen und sprach seine Anerkennung über die zahlreichen Aktivitäten und das vielseitige Programmangebot der Kolpingsfamilie aus.
Bei den Wahlgängen wurden von der Versammlung die vom Vorstand jeweils zur Wahl vorgeschlagenen Personen einstimmig gewählt.
Als Erster Vorsitzender wurde Erwin Ehret jun. wieder gewählt.
Als neue Zweite Vorsitzende wurde die bisherige 1. Schriftführerin Nathalie Mutter gewählt.
Als Beisitzer wurden der bisherige zweite Vorsitzende Klaus Biermann und Franz Bechtold wiedergewählt bzw. Marius Gfrörer von der Jugend neu in den Vorstand gewählt.
Der bisherige Beisitzer Florian Leist wurde als Nachfolger von Nathalie Mutter als 1. Schriftführer gewählt.
Nach den Wahlen bedankte sich Erwin Ehret mit einem Geschenkgutschein bei Klaus Biermann für zurückliegende 12 Jahre als Zweiter Vorsitzender, in denen er nicht nur als ?Festwirt? sondern auch in vielen anderen Bereichen für ihn und den Verein ein stets zuverlässiger Unterstützer und Kümmerer war. Klaus Biermann wird weiterhin als Besitzer die Weintage für Kolping federführend organisieren.
Des Weiteren überreichte Erwin Ehret Weinpräsente oder Gutscheine an einzelne Mitglieder für ihre spezielle Arbeit oder übernommene Aufgabe im Verein. Jeder von ihnen leistet durch seinen Beitrag einen nicht unwesentlichen Anteil zum ?Guten Gelingen? bei.
Bürgervereinsvorsitzender Martin Maier, schon als Jugendlicher Kolpingmitglied, lobte insbesondere die Beständigkeit in der Jugendarbeit. Das habe ein Alleinstellungsmerkmal im St. Georgener Vereinsleben, da es sich bei der Kolpingsfamilie nicht um einen Sportverein wie Fußball oder Turnen handelt, die aus der Natur der Sache schon viele Kinder und Jugendliche ansprechen würden. Gemeinschaft in unterschiedlichen Aktionen und Unternehmungen und auch generationenübergreifend mitmachen zeichnet die Kolpingjugend aus. Martin Maier würde sich gerne wieder eine Beteiligung von Kolping am Volleyballturnier wünschen.
Präses Pfarrer Franz Wehrle dankte in seinen Schlussworten den Mitgliedern und dem Vorstand für die vielseitige und lebendige Arbeit der Kolpingsfamilie. Er hob hervor, dass Kolping als eine der größten Gruppierungen im Gemeinwesen und in der Pfarrei eine besondere Stellung zukommt und die Hilfe und Unterstützung von Kolping unerlässlich ist.
Nach knapp zwei Stunden konnte Erwin Ehret die Versammlung traditionell mit dem Kolpinglied schließen und zum gemütlichen Beisammensein überleiten.
F.B.

Ansprechperson

Erwin Ehret

erwin.ehret@toyota-ehret.de

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