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Kolpingsfamilie

Freiburg/St. Georgen

Portrait Adolf Kolping
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Vereinsausflug zum Deutschen Kolpingtag nach Köln

veröffentlicht am

Vereinsausflug zum Deutschen Kolpingtag nach Köln
(18. ? 20. September)

MUT TUT GUT war das Thema.
Zum 150. Todestag von Adolf Kolping (geb. 08.12.1813 verstorben 04.12.1865), den Gründer des inzwischen weltweit bestehenden Kolpingwerkes, hatte das Deutsche Kolpingwerk zu einer 3-tägigen Großveranstaltung in Köln eingeladen. Über 20 tausend Teilnehmende kamen nach Köln. Es war klar, das Ziel unseres Vereinsausfluges 2015 musste der Deutsche Kolpingtag in Köln sein. Denn auch wir haben ein kleines Jubiläum, die Kolpingsfamilie Freiburg-St. Georgen wurde vor 60 Jahren gegründet. Für unsere beiden Vorstandsmitglieder Tobias Ehret und Bernhard Reepen bedeutete dies einiges an Organisationsgeschick, es waren Bus, Hotel, Rahmenprogramm, Gemeinsame Einkehr und Essen, Anmeldungen und Karten für die Veranstaltungen in der Köln-Arena, Führungen und vieles mehr zu regeln.
Also starteten wir am Freitagmorgen mit einem Bus der Fa. Winterhalter. 41 Kolpingmitglieder von uns waren dabei; von jung bis alt, über Generationen hinweg, eben Kolpingsfamilie. In Speyer war erster Halt. In zwei Gruppen aufgeteilt, zeigten und erklärten uns ein Doktor und ein Professor alles was es mit dem Dom zu Speyer auf sich hat. Der salische König und spätere Kaiser Konrad II. begann den Bau im Jahr 1025. In der Grablege des Doms sind neben Konrad II. andere Deutsche Kaiser und Könige bestattet. Darunter auch Kaiser Heinrich IV., der mit dem ?Gang nach Canossa? noch heute sprichwörtliche Berühmtheit genießt. Er erlebte als Kind im Jahr 1061 die Domweihe. 20 Jahre später ließ er den Dom fast gänzlich umbauen und gab ihm seine heutige Gestalt.
Nach einem anschließenden Aufenthalt in der Innenstadt von Speyer ging die Fahrt weiter und wir erreichten am späten Nachmittag Köln und das in innenstadtnähe gelegene ?***Hotel Hopper et cetera?. Nach dem gemeinsamen ?vorgezogenen Abendessen? fuhr uns der Bus an die Köln-Arena (heißt jetzt Lanxess-Arena), wo die große Eröffnungsveranstaltung stattfand. Ein buntes Programm mit Show, Unterhaltung unter anderem der Big Band der Bundeswehr, der Rock-‘n’-Roll-Band ?the Baseballs?, Kabarettist Matthias Brodowy, Kolpingtanzgruppen und vieles mehr wurde bis 23 Uhr den rund 13 tausend Besuchern geboten. Höhepunkt am Samstag war das Musical ?Kolpings Traum?. In der Lanxess-Arena wurde die Neuinszenierung des Musicals erstmalig mit einem 35-köpfigen Orchester, einem großen Chor und einem Tanzensemble vor 15.000 Zuschauern aufgeführt. Deutschland vor über 200 Jahren: Beginn der Industriealisierung, Soziale Frage, Marx und Engels waren Zeitgenossen, Barrikaden, Elend, Aufruhr. Ein Mann hat eine Vision…
Schon den ganzen Tag am Samstag war die Kölner Innenstadt fest in Kolping-Hand gewesen. Orangefarbene Schals, Mützen und Luftballons prägten das Bild in den Straßen. MUT TUT GUT. Es gab an fünf ?Hot Spots? der Innenstadt Aktionen, Publikationen, Workshops oder z.B. die Sammelstelle für über 22 Tausend Paar Schuhen. Oder ein Besuch der Minoritenkirche, in der sich das Grab des Seligen Adolph Kolping befindet, zum gemeinschaftlichen oder persönlichen Gebet. Am Vormittag hatten wir noch eine dreiviertelstündige Führung, startend vom Kölner Dom, über das Rathaus und den Alten Markt zum Rheinufer. Auch die Einkehr mit einem oder auch das ein oder andere zusätzliche ?Kölsch? kam nicht zu kurz.
Mit einem Gottesdienst zu MUT TUT GUT in der Lanxess-Arena ging die Großveranstaltung am Sonntagmittag zu Ende. Dabei forderte Kardinal Rainer Maria Woelki, der zusammen mit dem Nuntius von Rom den Gottesdienst zelebrierte, die Gläubigen auf, der Welt ein menschlicheres Gesicht zu geben. ?Machen wir es wie Adolf Kolping?, sagte der Kölner Erzbischof, ?und erkennen Gott in jedem menschlichen Antlitz?. Beispielhaft nannte Woelki die Flüchtlinge, die im Mittelmeer nur knapp dem Tod entrinnen, und die benachteiligten Jugendlichen, die keine Arbeitsstelle finden. ?Ihnen muss unsere Solidarität gelten!?
Der Gottesdienst kann unter www.domradio.de/video/festlicher-abschlussgottesdienst-des-kolpingtages im Internet angeschaut werden. Beim Festgottesdienst war die Lanxessarena voll belegt. Rund 20 tausend Menschen und hunderte von Banner der örtlichen Kolpingsfamilien, der Bezirks- Regional- und Diözesanverbände gaben ein beeindruckendes Bild ab.
Gegen Nachmittag traten wir die Rückreise nach Freiburg an und hatten noch eine gemeinsame Einkehr in Rastatt.
Drei interessante Tage mit vielen neuen ?Kolpingeindrücken? und einem reibungslosen Verlauf.
Ein großes Dankeschön an Tobias Ehret und Bernhard Reepen.
F.B.

Ansprechperson

Erwin Ehret

erwin.ehret@toyota-ehret.de

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