„Biene, Gleitschirm, Flugbegleiter – immer höher, immer weiter.
Ob Pilot, ob Fledermaus – bei Kolping geht es hoch hinaus.“
Der diesjährige Fasnetabend der Kolpingsfamilie Elzach fand im Gasthaus Löwen unter dem
Motto „Da (f)liegt was in der Luft“ statt. Die Moderatoren Magnus B. und Thomas G. begrüßten
das Publikum als Pilot und Flugbegleiter – natürlich stilecht mit Servierwagen, Sicherheitsgurt
und Lautsprecher-Durchsage. DJ Werner sorgte mit seiner Musikauswahl dafür, dass die
zahlreichen Hexen, Astronauten, Schmetterlinge und Flug-Kapitäne das Tanzbein schwingen und
bis in die Morgenstunden feiern konnten.
Als erster Humorist trat Heinz auf die Bühne und eröffnete den Abend in bewährter Manier. Er
erzählte unter anderem von den Reisen der Kolpingsfamilie nach Rom und Israel. Anschließend
berichtete Wendelin B. von einem tierischen Problem in seinem Garten und hinterlegte dies
anschaulich mit einem Lied: „Das ist die Elzach Luft, mit ihrem holden Duft, wo nur selten was
verpufft – von dem Duft der Elzach Luft“.
Für eine Überraschung sorgte die Ansage, dass alle, die eine Sicherheitsweste unter ihrem Stuhl
vorfanden, auf die Bühne treten sollten. Das Moderatoren-Duo hatte sich zwei kurzweilige
Spiele überlegt. Zuerst mussten die „Auserwählten“ raten, welche Gemeinsamkeit das Publikum
hatte („Alle, die schon einmal eine Ballonfahrt gemacht haben“) und in der zweiten Runde
mussten pantomimisch dargestellte Songs („Wackelkontakt“) erraten werden.
Pilot Frank und seine „Saftschubse“ Andrea machten mit dem Publikum eine Flugreise vom
Illenberg über das Yach-Tal nach Winden. Währenddessen sorgten die beiden mit ihren
Anekdoten für zahlreiche Lacher. Angelehnt an das Lied „Lady in Black“ zückte Vorstand Markus
H. im Anschluss seine Gitarre und lud das Publikum zum kräftigen Mitsingen ein („Isch mer au
noch gfloge un hets die Zähn‘ umboge, dann musch zum Zohnarzt und der sait zu dir: moch
bitte mol – aaahhh).
Zum Abschluss berichtete Vorstand Michael von einem Geburtstag, der ihm noch lange im
Gedächtnis bleiben wird. Das Malheur seines Bruders Markus sorgte dafür, dass dieser zwar
nicht die Hauptstadt Nordmazedoniens erkunden konnte, dafür aber ausgiebig die VIP-Lounge
des Flughafens in Skopje in Anspruch nehmen durfte.