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Besuch im Schulmuseum in Schwäbisch Gmünd am 16.03.2025

veröffentlicht am

Mit vier Fahrzeugen fuhren wir in Fahrgemeinschaften nach Schwäbisch Gmünd. Beim Schulmuseum im Klösterle wurden wir schon vom Ehepaar Weinmann in Empfang genommen. Frau Weinmann erzählte uns gleich zu Beginn etwas zur Entstehung des Schulmuseums und dann ging es los.

Zuerst konnten wir verschiedene Schulranzen aus fast zwei Jahrhunderten bewundern. Woher kommt eigentlich der Name Schulranzen? Früher wurden diese Taschen oft aus dem Bauchstück der Kuh, auf Schwäbisch dem Ranzen, gefertigt. Danach ging es in den ersten Raum, welcher der Entwicklung der Schrift gewidmet ist. Es gab viel zu entdecken und auszuprobieren. Frau Weinmann gab uns eine interessante Zusammenfassung über die im Raum enthaltenen Informationen.

Im zweiten Raum ist eine Ausstellung über die Mädchenbildung in einer sich wandelnden Gesellschaft aufgebaut. In früheren Zeiten wurde auf die schulische Bildung der Mädchen nicht so viel Wert gelegt, sie sollten vielmehr die Dinge lernen, die sie auf das Dasein als Mutter und Hausfrau vorbereiteten. Viele Dinge aus den verschiedenen Epochen sind ausgestellt und jeder kann sich selber ein Bild davon machen.

Im dritten Raum ist ein Klassenzimmer von 1918 bis 1962 aufgebaut. Es ist wie eine Zeitreise und wir bekamen auch dort wieder viele Einblicke in den früheren Schulalltag. Es gab auch eine Eselsbank und Eselsmütze und wir erfuhren, woher die Redewendung vom Eintrichtern von Wissen kommt.

Der vierte Raum ist dem Thema „Endlich Schule“ gewidmet. Hier stehen Schulbänke aus verschiedenen Zeiten, es gibt Informationen zur Entstehung der Schultüte (aus dem „Zuckertütenbaum“) und verschiedene Hilfsmittel, Schreiben und Rechnen zu lehren. Am Schluss konnten wir noch Zeugnisse aus vielen Jahren anschauen. Keiner von uns wusste, dass es eine Zeit gab, wo die Noten von 0,5 bis 8 gingen und die 8 die beste Note war…

Den sehr interessanten Nachmittag ließen wir bei Kaffee und Kuchen im „Café Bührs“ ausklingen.

Ansprechperson

Helga Hofele