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Kolpingsfamilie

Ankum

Portrait Adolf Kolping
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2.000 Euro für den Amb. Hospizdienst St. Johannes

veröffentlicht am

Die Freude war groß, als die Kolpingsfamilie Ankum jetzt eine Spende in Höhe von 2.000 Euro an den Hospizdienst St. Johannes überreichen konnte. Der ambulante Hospizdienst in Ankum wird getragen von den Malteser e.V. und begleitet schwerstkranke sowie sterbende Menschen und deren Angehörige im gesamten Umkreis.

Ursprünglich sollte die traditionelle Tannenbaumsammelaktion am 10. Januar stattfinden. Aufgrund der winterlichen Wetterlage musste der Termin jedoch kurzfristig um eine Woche auf den 17. Januar verschoben werden. Die Terminänderung tat dem Engagement der Ankumer Bürgerinnen und Bürger jedoch keinen Abbruch: Trotz Schnee und Eis beteiligten sich zahlreiche Haushalte an der Aktion, sodass am Ende ein beeindruckendes Sammlungsergebnis erzielt werden konnte.

Organisiert wurde die Straßensammlung erneut von Marco Ehlting. Gemeinsam mit zahlreichen Helferinnen und Helfern sammelte die Kolpingsfamilie die abgeschmückten Weihnachtsbäume im Ortsgebiet ein. Der Einsatz zahlte sich aus – nun konnte der symbolische Scheck in Höhe von 2.000 Euro offiziell übergeben werden. Neben Marco Ehlting nahmen auch Kassierer Lothar Garthaus sowie der Vorsitzende Markus Heitmann an der Übergabe teil.

Auf Seiten des Hospizdienstes zeigte die große Beteiligung der Ehrenamtlichen, wie sehr die Unterstützung geschätzt wird. Christa Wübben, Leiterin und Koordinatorin des Hospizdienstes, nahm die Spende gemeinsam mit den ehrenamtlich Engagierten Heidi Klausing, Elly Hafer-Springer und David Scherder entgegen. Ebenfalls anwesend war Sascha Koop als Ortsbeauftragter der Malteser in Alfhausen.

Die Spende kommt unmittelbar der ambulanten Hospizarbeit zugute. Unterstützt werden unter anderem Angebote wie das „Kraftfrühstück“ für trauernde Menschen, Trauerspaziergänge und weitere Begegnungsformate für Hinterbliebene. Ebenso werden Materialkoffer für die Arbeit mit erkrankten und trauernden Kindern sowie Spiel- und Klangmaterialien für schwerstkranke Kinder mit lebenslimitierenden Erkrankungen finanziert.

Darüber hinaus fließen Spendengelder in Resilienztrainings und Schulungen für ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter, in Materialien für Letzte-Hilfe-Kurse und Trauergruppen sowie in Ausstattung für die palliative Begleitung – etwa für Mundpflege, basale Stimulation oder wohltuende Aromaöle. Auch ein Drittel der Fahrtkosten für Haupt- und Ehrenamtliche muss aus Spendenmitteln getragen werden.

All diese Leistungen werden nicht von Kranken- oder Pflegekassen übernommen und sind daher auf finanzielle Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen. Ziel der Arbeit ist es, schwerkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase würdevoll zu begleiten und insbesondere auch deren Angehörige in dieser belastenden Zeit zu stärken.

Die Kolpingsfamilie Ankum bedankt sich ausdrücklich bei allen Spenderinnen und Spendern sowie bei den engagierten Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben. Die hohe Spendensumme zeige, so die Beteiligten übereinstimmend, die große Solidarität in der Ankumer Bevölkerung mit der wichtigen Arbeit des Hospizdienstes.