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Portrait Adolf Kolping
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Gespräch auf dem Roten Sofa fortgesetzt

veröffentlicht am

Das „Rote Sofa“ der Pfarrei St.Matthäus zusammen mit Kolping war ein weiteres Mal ein lockeres und doch informatives Gespräch um Glaube und Kirche, diesmal vor über 40 Gästen im Pfarrsaal.

Der ehemalige Caritasdirektor Ulrich Hins, der in der Gemeinde St. Matthäus aufgewachsen ist, berichtete über seine Anfänge beim katholischen Sozialverband in den 1980er Jahren. Bezogen auf die aktuelle Situation in der katholischen Kirche, warb er eindringlich dafür, den Einfluss der “sogenannten Laien“ in der Kirche zu stärken und dabei insbesondere die Frauen gleichwertig mit einzubeziehen. Die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten 30-40 Jahre habe die Kirche nie nachvollzogen. Der andauernde Hinweis auf das Kirchenrecht wirke wie ein Totschlagargument und sei wenig kreativ. Er gebe aber die Hoffnung nicht auf, dass es sich Kirche verändern werde.

Die Verfasstheit des Caritasverbands sei da schon einen wesentlichen Schritt weiter und den gesellschaftlichen Entwicklungen angenähert, stellte der aktuelle Caritasdirektor Stefan Hesse fest. Wichtig sei, die hauptamtliche Caritasarbeit mit der vielfältigen Arbeit in den Gemeinden, die häufig im Verborgenen stattfinde, gut zu verzahnen. Und mit Blick auf die jüngere Generation sei es wichtig, sich noch mehr der Projektarbeit zu öffnen. Gerade deshalb habe man die „YoungCaritas“ ins Leben gerufen, um möglichst früh das Interesse an diakonischer Arbeit zu wecken.

Eingebunden in die Veranstaltung war das Kirchencafé, das ebenfalls von Kolping organisiert und mit einer deftigen Linsensuppe bedacht wurde. Großes Lob gab es zum Schluss von allen Seiten für den gelungen Sonntagmittag in St. Matthäus.