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Diözesanverband

Dresden-Meißen

Portrait Adolf Kolping
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Diözesanversammlung hat in Schirgiswalde getagt

veröffentlicht am

Viele Höhepunkte, Wahlen und Beschlüsse motivieren und stärken die Kolpingsfamilien im Bistum Dresden-Meißen

Am Samstag, den 2. September 2023 hat die Diözesanversammlung des Kolpingwerkes Diözesanverband Dresden-Meißen in Schirgiswalde getagt. Die teilnehmenden 41 Delegierten aus den Kolpingsfamilien im Bistum und eingeladene Gäste erwartete ein umfangreicher Tagesablauf.
Aufgrund einer terminlichen Verhinderung des Diözesanvorsitzenden Dr. Rudolf Geser (wir berichten dazu in einem eigenen Beitrag) leitete der neue Diözesansekretär Stefan Sorek zusammen mit den Mitgliedern des Diözesanvorstandes die Versammlung.

Auf dem Programm standen zuerst die Impuls- und Grußworte von Generalvikar Andreas Kutschke, die einen Blick auf „Hoffnung“ lenkten. Der Impuls hat zum Nachdenken angeregt und alle motiviert, hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen.

Norbert Grellmann verabschiedet und geehrt

Im Anschluss war es dem Diözesanvorstand sehr wichtig, den langjährigen Diözesansekretär Norbert Grellmann würdig zu verabschieden. Matthias Kretschmer, Mitglied im Diözesanvorstand, fasste in seiner Laudatio das umfangreiche Engagement von Norbert Grellmann in den letzten vier Jahrzehnten sehr gut zusammen. Norbert Grellmann hat den Diözesanverband Dresden-Meißen in dieser Zeit sehr geprägt und begleitet. Als anerkennenden Dank wurde ihm ein Gutschein für ein kulturellen Genuss mit seiner Frau überreicht. Das soll zugleich eine kleine Entschädigung sein, für die viele Zeit, die Norbert mehr für Kolping einsetzte. Zudem gab es ein weiteres praktisches Präsent an Norbert Grellmann, einem bekennenden „Biertrinker“, an dem sich alle Kolpingsfamilien beteiligten. Es wurde eine gut gefüllte Kiste mit sehr vielen verschiedenen ortstypischen Biersorten übergeben.

Der Verabschiedung des Diözesanverbandes folgte ein Grußwort des Bundesverbandes durch Rosalia Walter (Geistliche Leiterin des Kolpingwerkes Deutschland), mit einem weiteren besonderen Dank. Norbert Grellmann wurde das Ehrenzeichen des Kolpingwerkes Deutschland – die höchste Auszeichnung an verdiente Kolpingmitglieder – verliehen. Diese Ehrung hat ihn sichtlich überrascht und gerührt. Der Diözesanverband Dresden-Meißen und das Kolpingwerk in der Region Ost, haben sich für diese Ehrung sehr gerne eingesetzt. Danke Norbert, für Dein Engagement!

Dialog in der Kirche

In einem Studienteil stellte Martina Breyer, Vorsitzende des Katholikenrates im Bistum Dresden-Meißen, den Werdegang des „Synodalen Weges“ sowie dessen Ergebnisse und offene Fragen vor.

In einer moderierten Gesprächsrunde, an der Generalvikar Andreas Kutschke, Rosalia Walter, Diözesanpräses Thomas Wiesner und Frau Breyer teilnahmen, wurden kritische, verbandliche, persönliche und visionäre Fragen beantwortet und diskutiert.

Die Vision einer synodalen Kirche gibt Allen Hoffnung. Für das Kolpingwerk und die Kolpingsfamilien ist ein synodales Miteinander von Geistlichen und Laien gelebte Praxis.

Regularien, Wahlen und Satzungsänderungen

Der Rechenschaftsbericht des Diözesanvorstandes für das Jahr 2022 an die Versammlung mit den Berichten der Kolpingsfamilien sowie der Bericht über die Finanzen und der Haushaltsplan für 2023 wurde den Delegierten vorgestellt und der Diözesanvorstand für seine Tätigkeit entlastet. Der Rechenschaftsbericht kann hier nachgelesen werden. -> Rechenschaftsbericht 2022

 

Mit überwältigender Mehrheit wurde Martina Weser, Vorsitzende der Kolpingsfamilie Dresden-Cotta, als neue stellvertretende Diözesanvorsitzende gewählt. Herzlichen Glückwunsch! Wir stellen Martina Weser in einem eigenen Beitrag näher vor.

Ebenfalls mit großer Mehrheit wurde Markus Jokisch, Kolpingsfamilie Borna, für eine weitere Amtszeit als Mitglied im Diözesanvorstand bestätigt. Bei weiteren Wahlen erhielten Dr. Rudolf Geser, Matthias Kretschmer und Stefan Sorek das Mandat für die Vertretung des Diözesanverbandes im Bundeshauptausschuss des Kolpingwerkes Deutschland. Elvira Nowatius wurde als Ersatzdelegierte gewählt.

Auf der Tagesordnung standen des Weiteren notwendige Satzungsänderungen. Wesentliche Ergänzungen und Änderungen sind zum einen die satzungsrechtlichen Möglichkeiten für digitale Versammlungen und Beschlussfassungen und zum andern die Aufnahme eines Abschnittes zur „Prävention gegen Sexuelle Gewalt an Minderjährigen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen“. Alle Satzungsänderungen wurden einstimmig von der Versammlung bestätigt. Nach Bestätigung durch den Bundesvorstand des Kolpingwerkes Deutschland tritt die Satzung in Kraft.

Termine für das kommende Jahr wurden ebenfalls vereinbart. Hervorzuheben ist die Teilnahme an der internationalen Kolping-Friedenswanderung, die vom 9.-12.05.2024 nach Rumänien führen wird. Hierzu informieren wir rechtzeitig. Die Kolpingsfamilie Schirgiswalde war 2018 selbst Gastgeber der Friedenswanderung. Mit der nächste Diözesanversammlung werden wir im März 2024 bei der Kolpingsfamilie Meißen (jedoch in Coswig) zu Gast sein. Zu allen weiteren Terminen gibt es demnächst entsprechende Informationen.

Mit seinen Abschlussgedanken hat Diözesanpräses Thomas Wiesner den Tag abgerundet. In seinen Worten fasste er die wesentlichen Gedanken und Ereignisse treffend zusammen. Mit dem Reisesegen entließ er alle Teilnehmenden auf den Weg in ihre Kolpingsfamilien und Heimatorte im Bistum. (StS)