Rückblicke

Familienwandertag 2025

Den Familienwandertag des Kolping Bezirksverband Visbek richtete diesmal die Kolpingsfamilie Goldenstdt aus. Etwa 30 Mitglieder aus den Kolpingsfamilien Visbek, Rechterfeld, Lutten, Goldenstedt, Wildeshausen und Ahlhorn trafen sich an einem sonnigen Sonntagnachmittag Anfang September im Pfarrheim in Goldenstedt. Dort wurden sie vom Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Goldenstedt, Johannes Beering, begrüßt.

Zunächst stand eine Kaffeetafel mit selbstgebackenen Kuchen an, bevor der eigentliche „Familienwandertag“ eine Stunde später startete. Dabei ging es auf den Skulpturenpfad der Gemeinde Goldenstedt mit Gästeführerin Kathrin Oenbrink. Das heißt, es wurde nicht der gesamte Skulpturenpfad „erwandert“, dafür hätte der Nachmittag nicht ausgereicht. Aber es wurden einige Skulpturen aufgesucht.

Allen Skulpturen ist eigen, dass sie alle „irgendwas mit Goldenstedt“ zu tun haben.

Die erste befand sich in unmittelbarer Nähe des Pfarrheims. Es ist ein Friedensmahnmal, gestaltet vom Künstler Uwe Oswald, einem gebürtigen Thüringer, der in Barnstorf lebt. Er hatte aber einige „Helfer“: Die Keramikplatten auf der Skulptur wurden von Schülern der Marienschule gestaltet. An der Skulptur ist das Wort „Friede“ in verschiedenen Sprachen  auf Platten angebracht, zum einen in allen Sprachen der Staaten der EU, zum anderen aber auch in anderen Sprachen weltweit. Im Grunde sind alle Sprachen von Einwohnern der Gemeinde Goldenstedt vertreten.

Danach ging es weiter Richtung Mehrgenerationenpark. Auf den Weg dorthin befindet sich die Skulptur „Moving Birds“ (bewegte Vögel) vom Darmstädter Künstler Jürgen Heinz. In Röhren sind Stangen eingesetzt, an deren oberen Ende Bögen sind, die Vögel darstellen. Bei Wind bewegen sich die Vögel (etwas). Der Bezug zu Goldenstedt liegt hier im Ortsteil Arkeburg: Im dortigen Moor finden sich Kraniche auf ihren Zug in den Süden ein.

Im Mehrgenerationenpark wurde die Skulptur „Mutter Natur“, ebenfalls von Uwe Oswald, aufgesucht. Ein Holzstamm stellt (mit etwas Vorstellungskraft) eine liegende Frau dar. Sie ist aus einem Holzstamm geschnitzt, der der Verwitterung ausgesetzt ist. Dies ist so gewollt, da auch in der Natur alles früher oder später verfällt. Um die Skulptur befindet sich eine Holzbank. Die Skulptur wird so zu einem Ort der Begegnung, wie der der Mehrgenerationenpark und das angrenzende Mehrgenerationenhaus.

Als letztes ging es zur Skulptur „goldene Brücke“. Sie stellt die Sage dar, dass im Mittelalter der Graf von Diepholz über die Hunte kam. Dabei wurde er vom Volk bejubelt, der Graf warf ihnen goldene Münzen, den „Goldregen an der Brücke“, zu. Darauf soll der Name „Goldenstedt“ zurückzuführen sein.

Nach Besichtigung dieser vier Skulpturen (insgesamt gibt es 16) ging es zum Pfarrheim, wo der Nachmittag mit einem kleinen Imbiss ausklang.

Wir danken der Kolpingsfamilie Goldenstedt für den schönen Nachmittag!