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Leben und Sterben wird beliebig

veröffentlicht am

Deutschlands größte Kolpingsfamilie nimmt Stellung zur Sterbehilfe

Leben und Sterben wird beliebig

 

Die Kolpingsfamilie Hollage nimmt mit großer Besorgnis die Meldungen aus dem Bundeskabinett zur Kenntnis, nach denen die aktive Sterbehilfe per Gesetz neu geregelt und liberalisiert werden soll.

In der aktuellen Diskussion wird vor allem kritisiert, daß der Kabinettsbeschluß nur kommerzielle Sterbehilfe verbietet, Suizidbeihilfe durch gemeinnützige Organisationen, Ärzte und andere aber erlaubt.

In einer humanen Gesellschaft darf es nicht sein, daß der Tod aktiv zu dem Menschen gebracht wird.

Die unverfügbare Würde und der Respekt vor der Einmaligkeit des Lebens der Menschen, muß vom ersten Moment seiner Existenz im Mittelpunkt stehen und zentrale Richtschnur in allen Lebensphasen sein.

In Gesundheit und Krankheit, natürlich auch im Sterben!

Statt Schritte in Richtung der aktiven Sterbehilfe zu gehen, muß Beistand im Sterben der Inhalt des Handelns sein. Wichtig ist ein menschenwürdiger Umgang mit schwerkranken und sterbenden Menschen; in Familien und Hospizen wird diese Nächstenliebe praktiziert.

Dazu gilt es, die palliativmedizinische Versorgung auszubauen und seelsorgerische Begleitung für Kranke, Sterbende und Angehörige anzubieten.

                                       

Heiner Placke            Rainer Hatke                   Bernhard Kaiser

Vorsitzender                   Präses                               Leiter

KF Hollage                                                          Gesellschaft im Wandel

Hollage den 13.9.2012

Ansprechperson

Andreas Albers

albersa@wallenhorst.de

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