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Ausflug der KF Eutin ins Kloster Cismar

veröffentlicht am

Das war wirklich heiss!

Der Ausflug ins Kloster Cismar traf ausgerechnet den wärmsten Tag des Frühsommers.

Trotz einiger kurzfristiger Absagen machten sich immerhin 8 Malenter und Eutiner auf den Weg. Und sie trafen auf 9 Oldenburger und Heiligenhafener, die über den Pfarrpastoralrat von der Idee erfahren hatten. Empfangen wurde die bunte Gruppe von Pater Ralf, passend zum Ort in seinem braunen Ordensgewand. Als Zeichen mönchischer Gastfreundschaft begrüßte er uns mit einer Händewaschung: Was für eine berührende Geste, hatten wir doch alle total verschwitze Hände!

Nach ein paar einführenden Gedanken zum Mönchs- und Klosterleben im Allgemeinen und im damaligen Kloster Cismar machten wir einen Rundgang durch die Außenanlagen. So zeigte uns Pater Ralf auch den ehemaligen Hafen des Klosters, lag es doch bis zur verheerenden Sturmflut 1872 an einem Arm der Ostsee. Der Rundgang endete im fast nie zugänglichen Keller des Brunnenhauses. Dort befindet sich immer noch die bei Fundamentarbeiten 1248/49 entdeckte Quelle, der heilbringende Wirkung zugesprochen wurde.

Das Erdgeschoss hat es aber auch in sich, dort befindet sich jetzt das Klostercafe: dessen Kaffee und Kuchen waren auch sehr wohltuend. Und so nahmen wir im Anschluss frisch gestärkt an der offiziellen Führung der ev. Kirchengemeinde teil, in dessen Zentrum natürlich der Altar stand. Kaum zu glauben, dass wir bei uns den ältesten existierenden geschnitzten Flügelaltar der Welt haben. Diese besondere Athmosphäre durchwirkte dann auch die Abschlussmesse an diesem besonderen Ort.

Unser Dank gilt der ev. Kirchengemeinde, die dies ermöglicht hat, den beiden Musikerinnen für ihre Begleitung in der Messe, und natürlich Pater Ralf, der alles so vortrefflich gefügt und begleitet hat.

Und die Hitze? Hat uns nicht wesentlich beeinträchtigt!

Martin Goldberg