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Bezirksverband

Augsburg

Portrait Adolf Kolping
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?Wie funktioniert Europa??

veröffentlicht am

Augsburg – Warum ist die Banane krumm? Die Antwort auf diese Frage kennt nahezu jeder. Doch was es mit der Europäischen ?Norm-Banane?, der ?Ökodesign-Richtlinie? und einem als ?Agenturitis? bekannten Phänomen auf sich hat, erschließt sich seit dem letzten Samstag auch den mehr als 40 Teilnehmern am ?Fairen Frühstück? des Kolping Bezirksverbands Augsburg im Restaurant im Kolpinghaus.
Dieser hatte in Kooperation mit dem Diözesanfachausschuss ?Gesellschaft im Wandel? die Mitglieder seiner Kolpingsfamilien eingeladen, um im gemütlichen Rahmen vom Augsburger Europaabgeordneten Markus Ferber Einblicke in aktuelle Fragen der Europapolitik zu erhalten und dabei ein wenig hinter die Kulissen der Aufgaben und der Arbeitsweise europäischer Institutionen und Entscheidungsgremien zu blicken.
Die an das Frühstück anschließende Diskussion erfasste annähernd alle Themenbereiche, welche das europäische Handeln aktuell kennzeichnen. Neben der von den Bürgern gemeinhin als überbordende Bürokratie empfundenen Tätigkeit der europäischen Kommission und den verschiedenen Agenturen war auch die Umsetzung aktueller Richtlinien in nationales Recht der Mitgliedsstaaten ein Thema. Markus Ferber berichtete anschaulich über aktuelle Fortschritte und Entwicklungen im Bereich der Euro-Währungskrise sowie zu den Bemühungen um die Schaffung eines europaweit einheitlichen Datenschutzrechts, welches gerade vor dem Hintergrund der von den USA ausgehenden Entwicklungen hin zum ?gläsernen Menschen? zunehmende Bedeutung gewinnt.
Das besondere Augenmerk der Diskussion richtete sich aber auf die künftige Ausrichtung der europäischen Politik vor dem Hintergrund einer weiteren Expansion der EU. Markus Ferber machte sich hierbei für eine Stabilisierung Europas nach innen und ein Besinnen auf die Wurzeln der europäischen Bewegung stark. Bemühungen nach rascher weiterer Expansion erteilte er vor dem Risiko der Schaffung einer unkontrollierbaren Struktur der EU mit einer Vielzahl von Risiken eine klare Absage.
Bezirksvorsitzende Christine Reinsch sowie Walter Prinz und Karl Schneider vom Diözesanverband dankten Markus Ferber für seine Bereitschaft, den Teilnehmern in klaren und verständlichen Worten Europa ein wenig näher zu bringen und wünschten ihm für die bevorstehende Europawahl alles Gute.

Andreas Stadler

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