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Augsburg

Portrait Adolf Kolping
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Vom Zoo in den Urwald

veröffentlicht am

Augsburg – Es ist 7:00 Uhr an einem Montagmorgen im Oktober. Die Elefanten trompeten zum Aufstehen und für Dr. Christian Ruck beginnt ein neuer Arbeitstag – mitten in Deutschland. Christian Ruck und Elefanten – wie das künftig zusammengehört, wissen seit dem letzten Samstag alle Teilnehmer am ?Fairen Frühstück? des Kolping Bezirksverbands Augsburg im Restaurant im Kolpinghaus. Dieser hatte die Mitglieder seiner Kolpingsfamilien eingeladen, um sich im gemütlichen Rahmen vom langjährigen Augsburger Bundestagsabgeordneten zu verabschieden und dabei allerhand Neues über dessen künftige berufliche Herausforderung als Leiter eines Nationalparkprojekts in Kamerun zu erfahren.
Nach 23 Jahren Bundestag für Augsburg und die Region gehen nun für Ruck ab dem 1. Oktober alle Uhren anders. Noch nicht ganz nach Afrikanischer Zeitrechnung, aus beruflicher Sicht hat es den Augsburger zunächst nach Frankfurt am Main verschlagen. Dort wird er von seinem neuen Arbeitgeber, der KfW Bankengruppe, auf seine künftige Aufgabe in Kamerun umfassend vorbereitet. Ruck hat sich ?zur Eingewöhnung? aktuell in ein Appartement im Frankfurter Zoo eingemietet und ist damit den Tieren des Urwalds bei Bedarf schon sehr nahe. Zuhause ist Ehefrau Barbara bereits mit den Planungen für den endgültigen Umzug nach Kamerun befasst, der im Januar über die Bühne gehen soll. Es ist dabei allerhand zu tun und zu planen, nach einem Kurzbesuch der ?neuen Heimat? in der vergangenen Woche sind den Rucks zumindest ihr künftiges Domizil sowie die Schulen für die beiden jüngeren Töchter (8 und 16 Jahre), die der Familie nach Afrika folgen werden, nahezu sicher. Der Rest ergibt sich in den nächsten Wochen. Ruck, der sich selbst als frankophil und als intensiver Kenner der Entwicklungspolitik beschreibt, erhielt für Kamerun zunächst ein Mandat für 3 Jahre. Das weitere ergibt sich, vielleicht werden ja auch 9 Jahre daraus. Die beiden älteren Töchter bleiben der Region Augsburg vorerst als Studentinnen treu.
?Die Schöpfung bewahren, in Verantwortung vor dem Erbe an unsere Nachkommen? lautet das Leitbild, welches Ruck in seiner neuen Aufgabe verfolgen möchte. Die Herausforderungen in seinem neuen Betätigungsfeld in Kamerun sind dafür wie geschaffen. Eine in Ihren Ausprägungen sehr vielfältige Naturlandschaft, zahlreiche wilde Tiere, 300 verschiedene Stammessprachen, aber auch kriegerische Auseinandersetzungen in angrenzenden Ländern tragen das Ihre dazu bei. So soll Christian Ruck, dessen Kolping-Wurzeln in den 1970ern in Lechhausen begründet wurden, ein Zitat des Gründervaters für seinen neuen Weg dienen: ?Der Mut wächst immer mit dem Herzen und das Herz mit jeder guten Tat.?
Andreas Stadler

Aufgrund des vielfältigen Einsatzes von Dr. Christian Ruck für die Belange der Kolpingsfamilien aus Augsburg und Umgebung waren auch einige Vertreter aus dem Diözesanvorstand und dem Bezirksvorstand zum fairen Frühstück gekommen. Mit dabei waren unter anderem Josef Hosp (Diözesanpräses i.R.), Klaus-Dieter Ruf (stellv. Vorsitzender Kolping DV Augsburg), Walter Prinz (Diözesanbeauftragter “Gesellschaft im Wandel” Kolping DV Augsburg), Karl Schneider (Diözesanbeauftragter “Zukunft der Arbeitswelt” Kolping DV Augsburg), Christine Reinsch (Vorsitzende Kolping BV Augsburg) und Klaus Ernicke (Kassier Kolping BV Augsburg).
Wir danken allen Teilnehmern an dieser Veranstaltung für Ihr Interesse!
Kolping BV Augsburg
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