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Bezirk

Rheinisch-Bergischer Kreis

Portrait Adolf Kolping
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Minoritenwallfahrt 2026

veröffentlicht am

Am 15. März 2026 nahmen 29 Mitglieder aus 5 Kolpingsfamilien des Kolping Bezirksverbandes
Rheinisch-Bergischer Kreis an der Wallfahrt zum Grab Adolph Kolping in der Minoritenkirche teil.
Pater Heinz Weierstrass von den Salesianern Don Bosco, der Präses der Mülheimer Kolpingsfamilie,
zelebrierte den gut besuchten Gottesdienst. Dabei segnete er das Geschenk des Kolping
Diözesanverbandes für den Bezirk zum 50-jährigen Bestehen, eine Kerze auf welcher
sich die Namen der Kolpingsfamilien des Bezirks befinden.
Danach trafen sich die Teilnehmer im Kolping-Saal des Kolpinghauses
Köln-Mülheim. Der Vorstand des Kolping Bezirksverbandes Rheinisch-Bergischer Kreis hatte
dorthin eingeladen, um das 50-jährige Bestehen des Bezirksverbandes zu feiern.

Rüdiger Steude, der stellvertretende Diözesanvorsitzende, brachte eine Urkunde über
eine im Namen des Bezirks gespendete Ziege mit. Die Ziege gibt einer Familie in Afrika
die Chance auf eine bessere Zukunft.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen hielt Esther Dufner, die Referentin des Kolping
Diözesanverbandes Köln für geistliche Leitung und Praxisbegleitung, einen Vortrag
über Adolph Kolpings Entwicklung vom Schustergesellen zum Priester.
Sie erläuterte, dass er nach der Priesterweihe erkannte, dass seine Berufung nicht
in einer Promotion zum Dr. theol., sondern in der tätigen Hilfe für die wandernden
Handwerksgesellen bestand. So gründete er, nachdem der Lehrer Johann Gregor Breuer 1846
in Elberfeld den ersten katholischen Gesellenverein in Deutschland ins Leben gerufen hatte,
am 6. Mai 1849 in der Kölner Kolumbaschule seinen ersten Gesellenverein.
Bis zu Kolpings Tod im Jahr 1865 gab es weltweit über 420 Vereine.
Kolping lebte aus dem Glauben und sah das Leben als von Gott geführt an, und das
auch in schwierigen Zeiten.
Er betrachtete Misserfolge und Erfolge als „Fingerzeige Gottes“, die das Leben
mit weiser Hand leiten. Für Kolping war das Gebet kein Selbstzweck, sondern die Kraftquelle für
sein soziales Engagement. Er sagte einmal, dass er meistens nur kurz bete, dafür aber öfters.

Esther berichtete in ihrem Vortag über viele interessante, in den meisten Biografien nicht
erwähnten Details, aus dem Leben Adolph Kolpings.
Von ihm stammt auch der Spruch: „Auf dem Glauben ruht das Leben“.
Auch das ist eine zentrale Aussage Kolpings, welche besagt, dass ein christliches Leben durch
Gottvertrauen Halt findet.

 

© K.H.Tillmann